Elektro-Quads für Erwachsene ?

  • Ein 4x4 ATV im Bereich 50 PS schluckt so 8-10 Liter Sprit auf 100 Km

    Nimmt man eine Mittelklassekutsche wie nen VW Tiguan kommt man auf etwa den selben Spritverbrauch,das vergleichbare E-Auto ID4 verbraucht so umme 15 Kwh auf hundert Kilometer.

    Wenn das ATV 200 Km Reichweite haben soll,dürfte der Akku ca. 30 Kwh haben.1ne Kwh E-Autoakku, LIPO,wiegt ca. 6-7 Kilo.Damit wiegt die Karre ohne E-Motor/en schon mal gleich 180 Kg extra.Auch wenn ich den Verbrennermotor/variomatik abrechne,ist das dank E-Motor und Gedöns locker 100 kilo schwerer.

    Die neueren ATVs sind doch allemal sehr schwer. Da macht das Gewicht auch nichts mehr aus. Und wenn ich den gesamten Antrieb spare, sondern 4 E-motoren `a 12 kw nehme habe ich sogar lenkbaren permanenten Allrad. Das wäre ein super fahren. Mit der richtigen steuerung dabei ein Träumchen.

  • Ein 4x4 ATV im Bereich 50 PS schluckt so 8-10 Liter Sprit auf 100 Km

    Nimmt man eine Mittelklassekutsche wie nen VW Tiguan kommt man auf etwa den selben Spritverbrauch,das vergleichbare E-Auto ID4 verbraucht so umme 15 Kwh auf hundert Kilometer.

    Wenn das ATV 200 Km Reichweite haben soll,dürfte der Akku ca. 30 Kwh haben.1ne Kwh E-Autoakku, LIPO,wiegt ca. 6-7 Kilo.Damit wiegt die Karre ohne E-Motor/en schon mal gleich 180 Kg extra.Auch wenn ich den Verbrennermotor/variomatik abrechne,ist das dank E-Motor und Gedöns locker 100 kilo schwerer.

    Bei diesen doch recht geringen Reichweiten immer rechtzeitig ne funktionierende Schnellladesäule zu finden dürfte interessant werden,ansonsten läd sone Standart Wallbox mit 11 Kwh die Kiste auch in 3 Std voll.Naja ne 220 Volt Schukodose schafft nur 3,5 Kwh,aber dann kann man ausgeschlafen den nächsten Tag mit vollem Akku beginnen.Ok auf dem Campingplatz in Cuneo flog die Sicherung schon bei ner 1 Kw Kaffemaschiene...da wäre nix mit Aufladen gewesen...

    das Gewicht von Akkus beträgt derzeit noch rund 10 kg/ kwh. Das wären bei 30 kwh ca 300 kg nur für die Akkus.

  • Das Problem ist im Grunde dasselbe wie bei Autos. WENN man denn eine Ladesäule im Wald oder auf´m Campingplatz findet (die man ja dauernd anfahren muss, weil der Akku nix kann und über die Jahre auch noch immer weniger Kapazität hat) und die dann auch noch gerade frei ist, steht man halt eine halbe Stunde in der Landschaft herum - vorausgesetzt man hat sein Handy dabei, denn ohne geht´s ja nicht. Kosten tut das ganze mehr als wenn man teuren Sprit tanken würde (Anschaffung, Strom an der öffentlichen Säule), dann ist es so ganz nebenbei (derzeit) auch noch umweltschädlicher als ein Verbrenner. Man fährt also teurer, schädlicher und langsamer, läßt dabei aber den Spaß am wummernden Motor weg.


    Nehmen wir stattdessen doch einfach mal an, jemand erfindet einen ausgereiften Motor, der einfach mit einer Flüssigkeit fährt, die man überall bekommt, in zwei Minuten in einen Tank kippt, mit dem man dann ein paar hundert Kilometer Reichweite hat, die man mit einem wummernden Agregat unter dem Sattel zurücklegen kann. Benzin würde sich zum Beispiel anbieten. Zudem muß man nicht immer schwitzen, ob man es denn bis zu einer vom Navi vorzuschlagenden (freien, funktionierenden) Ladesäule schafft, weil man einen Reservekanister besitzt oder weil irgendein andere Fahrer einen hat.


    Momentan sehe ich keinen Grund, mir das Leben schwerer zu machen, indem ich besseren Menschen als mir die teure Testphase mit dem Elektrospielzeug finanziere, sondern fahre stattdessen vergleichsweise preiswert frohen Mutes in der Gegend herum. :)

  • Ich finde es prima, dass es hier eine Diskussion dazu gibt. :)


    Die genannten Probleme bestehen ja grundsätzlich bei der Elektro-Mobilität.

    Das Zusammenspiel von Akku-Technologie und -Herstellung, Lade-Infrastruktur und Stromerzeugung ist eine Herausforderung, der sich sowohl Forschung, Industrie und Politik in den kommenden Jahren und Jahrzehnten werden stellen müssen.

    Diese Entwicklung wird es aber geben müssen.
    Möglicherweise wird es auch noch gleichzeitig andere Technologien geben, z.B. Stromerzeugung aus Wasserstoff, etc.


    Die Schwierigkeit dabei ist, zu verstehen, dass in diesem Zusammenhang neue Entwicklungen und Technologien nicht einfach NUR Verbesserungen bringen (so wie man das immer gewohnt war), sondern eben einfach Veränderungen, die aus der Notwendigkeit heraus entstehen. Weil man einfach etwas ändern MUSS.

    Niemand kann in die Zukunft schauen und sehen wo das hinführt, das ist sicher.

    Aber sicher dürfte sein: wir werden uns alle auf Dauer umstellen müssen, so oder so.

  • Bist du auch ein anhänger dieser Elektro rettet die Welt Ideologie?

    Ist nicht böse gemeint aber der Elektro scheiß rettet gar nix.

    Warum wird die Wasserstoff oder die Brennstoffzellentechnik nicht voran gebracht....... Eil es darauf keine Steuern gibt..... mal Nachdenken

    ATV it´s like Bike but for Men
    :squad:

  • AD
  • Ich bin vor allem Realist und orientiere mich an Fakten.


    Ideologien interessieren mich nur als Beobachter.

    Und ich bin insbesondere skeptisch, wenn irgendwer für komplexe Probleme einfache Lösungen proklamiert oder zu einer Gruppe gehört, die glaubt, alles verstanden zu haben (im Gegensatz zu allen anderen).


    Soweit klar, oder?

  • quad-world.de - Onlineshop
    AD
  • das Gewicht von beträgt derzeit noch rund 10 kg/ kwh. Das wären bei 30 kwh ca 300 kg nur für die .

    Kriterien: Leistung, Gewicht, Preis (industrie.de)


    Das Problem,mit etwas bei Google finden,ist immer das richtige zu erwischen,das mit den 10 Kg pro Kwh war im November 2011 sicher richtig,aber 10 Jahre später hat sich doch schon ne ganze menge verändert.. :.pfeifer: :schnellweghier:

  • Bist du auch ein anhänger dieser Elektro rettet die Welt Ideologie?

    Ist nicht böse gemeint aber der Elektro scheiß rettet gar nix.

    Warum wird die Wasserstoff oder die Brennstoffzellentechnik nicht voran gebracht....... Eil es darauf keine Steuern gibt..... mal Nachdenken

    Ob man an sowas wie Klimaerwärmung/Co2 glaubt oder nicht,aber unsere zivilisierte Welt ist ohne "Elektroscheiss" nicht möglich.

    Warum Wasserstoff aus Strom noch nicht weiter ist mußt du Doofrind oder Scheuerlappen fragen,die haben sich lieber um bayrische Dorfumgehungen und ner Ausländerautobahnmaut gekümmert und bei letzterem 500 Millionen in den Sand gesetzt.

    Gäbe es bereits Steuern auf Wasserstoff wie z.b. bei Mineralöl würde es noch schwieriger für diese Technologie Marktfähig zu werden.Keine Sorge wenn diese Technologie anständig Umsatz macht gibts auch darauf Steuern. :.pfeifer:

    Wasserstoff wie bisher aus Erdgas zu gewinnen wäre angesichts der derzeitigen Lage nicht wirklich ne gute Idee.

  • AD
  • Hallo,


    ich wäre froh wenn ich bezahlbar ausreichend Strom erzeugen UND speichern könnte und so der Abzocke der Mineralölkonzerne nicht ausgeliefert wäre.


    Natürlich wird ein E-Fahrzeug nicht allen Anforderungen gerecht werden können, aber es gibt auch Einsatzzwecke bei denen 100 - 150km Reichweite bequem reichen, z.B. wenn ein Jäger ins Revier oder der Forstarbeiter in den Wald fährt. An abgelegenen Orten gibt es oft weit und breit keine Tankstelle aber Strom ist vorhanden oder mit PV erzeugbar. Wer da wohnt oder Urlaub macht müsste kein Benzin herankarren.


    Gruss

    Frido

  • Da hast Du Recht.

    Und genau das ist der Punkt, wo differenziert werden muss, finde ich.


    Denn unterschiedliche Einsatzzwecke können durchaus unterschiedliche Lösungen erfordern.

    Nur weil eine Lösung (Elektro-Antrieb) nicht zu 100% alle Situationen abdeckt, muss man sie nicht generell in Frage stellen (wird hingegen mancherorts getan).

    Wenn 80% der Quad-Fahrer ausschließlich in Gegenden unterwegs sind, wo durchaus Lade-Stops einzuplanen wären, könnte dies bereits viel bewirken. (wenn man jetzt nur mal isoliert das Reichweiten-Problem betrachtet).

    Der Jäger oder Forstarbeiter nutzt dann halt einen Verbrenner und ist durch Reservesprit länger mobil, was ja sehr gut und notwendig ist.

    Das muss aber deswegen nicht ebenfalls die beste Technologie für Alle sein.


    Man kann auch heute Strom mit einem Dieselaggregat erzeugen, wenn man weit vom Schuss ist.
    Deswegen würde man jetzt aber nicht sagen, dass diese Methode die beste für Alle ist, weil man damit ja so schön unabhängig vom Stromversorger ist. :D


    Man sieht:

    Es wird in Zukunft erforderlich, sich mit verschiedenen Ansätzen anzufreunden. An die dadurch erhöhte Komplexität wird man sich mit der Zeit gewöhnen.

  • Da hab ich mich evtl. unglücklich ausgedrückt, Jäger und Forstarbeiter sind Beispiele FÜR ein E-ATV. Die fahren nicht weit und kennen die Strecke die sie fahren, können also vorher gut abschätzen ob der Strom reicht.

  • quad-world.de - Onlineshop
    AD
  • AD
  • OK. Hatte ich missverstanden.

    Macht aber nichts. :)

    Ich wollte ja nur sagen, dass im speziellen Fall durchaus Verbrenner die bessere Variante sein kann, aber höchstwahrscheinlich in den meisten Fällen Elektro (mindestens) OK sein dürfte.

  • ich wäre froh wenn ich bezahlbar ausreichend Strom erzeugen UND speichern könnte und so der Abzocke der Mineralölkonzerne nicht ausgeliefert wäre.

    Tscha, Strom selber zu produzieren ist Ökonomisch machbar,Strom zu speichern ist Ökologisch machbar,beides zusammen klappt nur wenn Stad,Land oder Bund den Speicher fördert.

    Zurzeit tut sich da einiges in Sachen"Osterpaket" zumindest im Bereich Ökonomisch,Bundestag und Rat haben zugestimmt nun muß der Kram noch in Gesetzestext gebracht und vom Bundespräsi unterschrieben werden,wann welcher Teil des Pakets dann gilt wird man sehen.