Ich kenn solche Probleme zu genüge aus dem KFZ Bereich. In den meisten Fällen ist es je nach Material so, dass Additive im Öl zusammen mit der Öltemperatur dafür verantwortlich sind das Weichmacher im Kunststoff ausgeschwemmt werden. Dann wird das Material manchmal derart spröde das es regelrecht zerbröselt. Das tritt natürlich zu erst an Stellen auf wo erhöhte Belastung entsteht, wie zB an den Mitnehmerstellen an der Welle oder an den Zähnen selbst.
Je länger also so ein Zahnrad solchen Belastungen ausgesetzt ist, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit das es zu spröde wird und versagt.
Aber das erkennt man ja wenn man mal ein defektes Rad auf angesprochene Schäden untersucht.
Das mag ja vielleicht so sein. Die Zahnräder, die ich da auf den Bildern gesehen habe und so wie die Schilderungen sind, sind die noch völlig ok. Keine Laufspuren, keine Riefen, keine Risse. Warum also tauschen!?
Dazu kommt noch, dass wenn Schäden bereits aufgetreten waren, diese auch bei "jungen Motoren" entstanden sind. Da können es dann keine "herausgeschwemmten Weichmacher" gewesen sein.