Sehr schön.
Und hättest du eine Bezugsquelle für mich?
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Sehr schön.
Und hättest du eine Bezugsquelle für mich?
Ich suche ein Pärchen möglichst kleine LED Arbeitsscheinwerfer zur Montage an der vorderen Gepäckträgergalerie, da die Originalscheinwerfer im Winter vom Schneeschild verdeckt werden. Möglichst breiter Abstrahlwinkel, ggf. Geht auch ein niedriger LED Balken. Hat einer so etwas schon verbaut und kann was empfehlen? Danke und Gruß.
Ich bleibe immer wieder bei der Firma Eduard hängen.
Fallen euch von der Preis-/Leistung bessere Ansätze ein?
Was sollte ich beachten, damit das ATV sicher verladen werden könnte? Teleskopfüße hinten? Empfehlungen für Rampen und wie werden diese gesichert? Kippfunktion sprengt wahrscheinlich den Rahmen.
Eduard baut recht gute Anhänger. Kenne ich aus dem Anhängerforum einige, die da recht zufrieden mit sind. Einzig beim Einbau der Stoßdämpfer wegen der 100er Zulassung ham se mal was versemmelt. Da war der Abstand zwischen Reifenlauffläche und Bodenplatte zu gering.
Anssems haste auch gecheckt?
Evtl. noch Brenderup?
Ich bin ein Freund von gebremsten Hochladern. Die sind aus meiner Sicht am universellsten einsetzbar und nehmen in der Garage am wenigsten Platz weg.
Kurbelstützen empfehle ich unbedingt.
Sicherung der Rampen mache ich sowohl beim Aufladen, als auch während der Fahrt mit ATV auf dem Anhänger.
Ich habe Stahlblechrampen, nicht zusammenklappbar. Am Anhänger hab ich mir hinten ein paar Ösen angeschraubt und ziehe Gurte durch, damit die beim überfahren nicht wegkönnen. Zusätzlich eine Dachlatte mit Holzklötzen, die die Rampen gegen seitliches Verrutschen sichert.
Während der Fahrt liegt die Dachlatte quer vor den Hinterrädern. Mittels Einschlagmuttern und Flügelschrauben sind die Rampen hinten gegen verrutschen gesichert.
Vorn ist eine Holzkonstruktion unter dem Rahmen vom ATV. Mittels Zurrgurt ziehe ich das Fahrzeug soweit runter, dass es auf der Konstruktion aufliegt und die Rampen auf die Ladefläche presst. Antirutschmatten verwende ich auch.
Mein Ansinnen war einen Anhänger zu besitzen, der mehrfach genutzt werden kann. Mit Stützlast habe ich keine Probleme. Weder am Hänger noch am Zugfahrzeug. Der Hänger läuft sehr ruhig hinterher.
Na ja, Hängerchen würde ich mal nicht sagen, es muß ja nun kein Autotransporter sein. Zumal ja der Fragesteller ähnliche Ansprüche wie ich hatte / hat: Einen auflaufgebremsten Anhänger, dem man ans Quad hängen kann und mit dem man das Quad bewegen kann.
So war's bei mir auch. Mein erster war ein Westfalia Tieflader mit 1,30m Innenbreite. Da hat mich der Platzmangel in der Breite total angenervt. Aber Laufverhalten und Qualität waren trotz seines Alters von über 40 Jahren unerreicht.
Jetzt habe ich einen Saris Hochlader mit 1,35m Innenbreite. Durch die abklappbaren Bordwände ist das verzurren deutlich einfacher geworden.
4 Stück sind definitiv zu wenig. Und mal eben selber einbauen muss man schauen wo, denn einfach irgendwas in den Rahmen schrauben könnte Probleme geben.
Ich benutze bei meinem Anhänger zwar auch sechs Ösen, würde aber von deren Lage her mit 4 hinkommen.
Bei den mir bekannten Anhängern können die Ösen jeweils 400 daN Zurrkräfte aufnehmen. Angenommen das ATV wiegt 1000kg, sind mit 0,8 X G sogar zwei Ösen ausreichend.
Von den Zurrkräften her sollten daher 4 Stück reichen für ein ATV. Kommt dann halt auf die Lage selbiger an, dass man die auch sinnvoll verwenden kann.
ZitatRadgurte.jpg Und so sollte man ein Fahrzeug sichern.
Diese Variante kenne ich als Mindestanforderung. Ich verwende lieber die Variante mit einem zusätzlichen Gurt, der den waagerechten Gurt in Position hält. Noch besser ist die Variante, bei der der Gurt ringsum über die Lauffläche geführt wird. Funktioniert leider nur bei speziell für den Fahrzeugtransport vorgesehenen Transportfahrzeugen.
Bewegungsunfähig ohne jede Möglichkeit die Stützlast durch Umposititionierung des Fahrzeugs beeinflussen zu können.
Absolut wichtige Anmerkung.
Ich finde die Position für die optimale Stützlast immer wieder, indem ich mir Vorlegekeile auf Bretter geschraubt habe, die an der Stirnwand anliegen.
Musst halt die Lage der Zurrösen checken oder ggf. weitere einbauen.
Litauen,Lettland sind mir etwas zu weit. Wie lange biste denn da unterwegs?
Insgesamt 12 Tage, davon 8 Fahrtage. Ich fahr aber in Deutschland mit dem Quad aufm Anhänger erstmal Richtung Lübeck und lass dann das Gespann dort zurück, so dass tatsächlich es erst ab Liepaja richtig auf eigener Achse los geht. Sind grob geschätzt 1400km, d.h. durchschnittlich 175km pro Tag. Meiner Erfahrung nach mache ich ca. 40 bis 45km /Stunde (incl. Fotohalte und Pausen), was ca. 4 - 4,5 Stunden im Sattel pro Tag ergibt.
Alles in allen ganz grob gesagt, verbringe ich so meine Reisetage, ohne dass das jetzt stringent durchgeplant ist:
- Morgens bis spätestens 10:00 gefrühstückt auf der Piste sein, da muss das Zelt dann auch von der Sonne getrocknet sein, sonst klappt das nicht. Voraussetzung ist aufstehen um 6:30, spätestens 7:00 Uhr. Hängt bissl von der Jahreszeit ab. Dieses Jahr fahr ich erst im Juni, da steht die Sonne um 9:00 Uhr schon sehr hoch am Himmel und trocknet alles ab (Bin auch schon Anfang Mai in Schweden gewesen, da hat das natürlich nicht geklappt).
- Für Besuche von Sehenswürdigkeiten und Seele baumeln lassen an schönen Aussichtspunkten, kurze Wanderungen stehen 2 Stunden zur Verfügung, nicht mehr als eine Sehenswürdigkeit pro Tag - lieber mehr Zeit nehmen, als nur mal kurz und dafür mehr sehen wollen.
- Mittagspause, einkaufen und unvorhergesehene Halte nochmal 1,5 Stunden
- Ab 15:00 Uhr mögliches Etappenziel festlegen, Unterkunft für die nächste Nacht buchen
- 17:00 Uhr, spätestens 18:00 Uhr muss ein Rastplatz gefunden sein, dann schafft man das gut und hat auch bissl Erholung dabei plus 2 Stunden Reserve. Kommt man erst 22:00 Uhr irgendwo an, schläft man eher nicht vor 0:00 Uhr und der Zeitplan für den nächsten Tag verschiebt sich damit auch schon nach hinten. Früher hab ich solche Touren mit Tagesetappen von 220 bis 250km geplant, teils sogar bis 280km, da sehe ich aber zu wenig von Land und Natur und die Erholung kommt bei mir zu kurz.
Gefällt mir sehr gut. Die Blockhäuser sehen bissl aus wie im Spreewalddorf Lehde.
Dieses Jahr fährste Erzgebirge / Vogtland.
Da hatte ich die Tour 2019 gemacht: von Zinnwald bis CP Klingenthal immer an der Grenze lang. Da sind herrliche Bergwiesen und Wälder, wo früher mal Dörfer waren, aber heute total unberührt. Glaubt man kaum, dass es das in Mitteleuropa noch gibt.
Dann weiter über Franzensbad und den Bayrischen Wald mit einer Zwischenstation:
ans Dreiländereck zum CP Böhmerwaldcamp in Klaffer am Hochficht.
Und am nächsten Tag über den Lipnostausee immer die kleinsten Straßen durchs Böhmische Becken zurück.
4 Tage, davon jeden Tag 160 bis 200 km, nur am letzten Tag 400km (da hab ich zwei Tagesetappen zusammengelegt, war ursprünglich nicht so geplant).
War landschaftlich eine grandiose Tour und habe auch intereessante Menschen kennengelernt.
Dieses Jahr gehts mit der Fähre von Lübeck nach Liepaja und dann durch Lettland und Litauen und durch Masuren. Die Straßen in Polen sollen echt gut sein und auch die Campingplätze sehr gepflegt. Ich bin gespannt.
Hab letztes Jahr eine Tour entlang der Neiße/ Oder gemacht. Richtig Oldschool - nur mit Straßenkarte.
Die Route gefällt mir. Das würde ich auch gern nochmal machen, da war ich tatsächlich noch nicht. Von wo bis wo bist Du gefahren? Und bist Du von daheim auf eigener Achse los und zurück oder hast Du das Auto irgendwo abgestellt?
Das klingt doch gut.
Dann ist ja das hier genau richtig. Das waren bis auf ein Bild alles Campingplätze.
Ich hab mir dafür vorher bei Google und diversen Campingportalen sehr kleine, aber gut bewertete Campingplätze in dem Gebiet gesucht, wo ich hinreisen will.
Zum Fahren mit Anhänger habe ich Erfahrung. Aber ich habe immer auf Campingplätzen übernachtet.
Wenn Du Dich einfach irgendwo hinstellen willst, da habe ich nur Erfahrung als Radreisender mit Zelt.
Grundsätzlich würde ich immer einen Campingplatz bevorzugen, weils da eben auch Sanitäranlagen gibt und man immer auch Gewissheit hat, dass es keinen Stress gibt. Gerade in recht dicht besiedelten Regionen ist das immer von Vorteil. Rumänische Karpaten oder schwedische Wälder sind da kein Thema.
Wenns unbedingt total off grid sein soll würd ich mir am Nachmittag einen geeigneten Platz suchen, so 1 bis 2 Stunden, bevor es dunkel ist.
Immer nicht einsehbare Plätze zwar in der Nähe aber außerhalb von Ortschaften, weg von der Straße. Nicht im Wald, aber Waldrand zum Feldrand ist ok. An einem Feldweg gelegen aber niemals direkt auf dem Weg stehen. Ein kleines Stück Wiese neben dem Weg findet sich eigentlich immer. Mit Google Maps vorher ansehen, wo der Feldweg hinführt. Und beim Auskundschaften schauen, ob der Jäger einen Hochstand in der Nähe hat oder ob frische Reifenspuren sind --> ungünstig. Dann kurz vor Einbruch der Dunkelheit hinfahren und sich geräuschlos schlafen legen. Also nix erst kochen und Feuer machen und so. Am nächsten Morgen früh aufstehen und wieder weg. Gespann in Fluchtrichtung parken. Und never ever niemals Müll liegen lassen! Wenn Du das machst, tust Du uns anderen sowas von einem Gefallen! Gibts schon genug Deppen, die ihr Zeug in den Wald schmeißen. Frühstück gibt's dann an einem sonnigen Platz mit Sitzbank in der Dorfmitte.
Und wenn da Nachts doch mal einer kommt und meckert: freundlich bleiben, um Entschuldigung bitten, Besserung geloben, sagen, dass Du wegen Müdigkeit nicht weiterfahren konntest und wenn er tatsächlich drauf besteht halt einen anderen Platz suchen. Auch wenn Du im Recht sein solltest (weil Du ja nicht campierst - da reicht übrigens schon ein Campingstuhl, der draußen steht), lohnt es sich nicht mitten in der Nacht einen Streit zu beginnen, wo der andere am Ende noch die Polizei zum Platz bittet. Da wär's mit der Nachtruhe ohnehin vorbei.