Beiträge von HansDampf

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    Hi FOlks,

    ich wollte ja neulich schon mal konsequent die Reifen und Felgen umbauen.
    Nun ist es aber so, das in erster Linie meine Mädels (sehr vorsichtig) mit dem Quad fahren. Und von meinem Vorbesitzer sind noch die original KENDA drauf. Er hatte die allerdings auf 1.5 Bar aufgeblasen. Nun hab ich mal auf 0.3Bar abgelassen.
    Was passiert: der Grip auf trockener Strecke hat sich so dramatisch verbessert, das ich jetzt selber schauen muss, das ich ohne die vorgeschlagenen Spurverbreiterungen nicht in jeder Kurve umkippe.

    Ich frage mich daher, ob ich für meine Damen wirklich Maxxis auf ziehen soll. Damit würde das Grip-Niveau ja noch mal steigen.
    Andererseits regnet es ja vielleicht auch mal. Und wenn man Euch glauben darf, bekommt man das Quad ja dann kaum noch zum stehen. (Bin noch nie bei Regen gefahren)
    Was ich meine: wenig Grip hilft ja auch irgendwie gegen Umkippen, weil man zunächst mal wegrutscht. Wie bei jedem normalen PKW. Der kippt auch nicht um sonder über- oder untersteuert.
    Wat nu?

    Danke!

    CHristian

    noch die Fliehkraft hinzu kommt, die den Sprit in der Schwimmerkammer in die Ecken drückt, statt gleichmässig um den Düsenstock zu bleiben.

    Das macht absolut Sinn für mich. Denn natürlich befindet sich oberhalb des Schwimmers noch Luft und so kann es bei Off-Road Fahrzeugen sinnvoll sein, einer "Schwap-Bewegung" entgegen zu wirken.
    Hatte ich bisher nie drüber nachdenken müssen.

    Danke für den Ansatz.

    Christian

    25V sind deutlich zu viel.
    Kein Wunder das die Batterie qualmt und die Kabel heiss werden.

    CDI ist ok. Sonst würde das Quad nicht laufen.
    Batterie, die >12V liefert ist auch erstmal ok.

    Du solltest Dich um den Regler kümmern und den Motor nicht mehr lange laufen lassen, solange von der LiMa 25V kommen.

    14 bis max 15 sind ok.
    (Guckst Du Foto in Anlage - ich hoffe man erkennt was.)

    Gruß
    Christian

    Ähnlich eines Ansaugtrichters im Luftfilterkasten , wird damit Verwirbelungen im Sogbereich der Düse minimiert und verhindert.

    Kurzer Nachsatz: Das ist das einzige, was Sinn machen KÖNNTE!
    Ist aber das erste mal, das ich von negativen Einflüssen bei "Verwirbelungen im Sogbereich der Düse" höre.
    Halte ich dennoch nicht für ausgeschlossen. Was weiss man schon...

    Nachdem wir hier aber von einer Literleistung von grob 70 PS reden, halte ich derartige Überlegungen für überzogen. Ich habe schon 4 Takt Vergaser-Motoren mit Literleistung um die 150 PS gebaut, die keine solche "Schwimmerkammer-Stromungsverbesserungen" hatten.
    Nix für ungut!
    Christian

    Ähh - moment!

    Normalerweise sollte die Schwimmerkammer immer komplett mit Brennstoff gefüllt sein.
    Bei laufendem Motor wird dann durch Unterdruck Brennstoff aus der Schwimmerkammer gesaugt, Füllmenge sinkt, Schwimmer macht die Nadel, bzw. Ventil auf und es läuft neuer Brennstoff in die Schwimmerkammer. Dieser Brennstoff wird entnommen usw. Wenn der Motor steht, erzeugt er keinen Unterdruck mehr und benötigt insofern keinen Brennstoff mehr. (jaja - es ist durch Membranen und ähnliches oft weitaus komplizierter - aber das Prinzip bleibt immer gleich)
    Dann läuft die Kammer voll und der Schwimmer macht über die Nadel die Schwimmerkammer dicht.
    Wie bei einem Klo bei dem niemand mehr abzieht. :)

    Soweit einverstanden?

    Falls ja - befindet sich in der Schwimmerkammer idR keine Luft. Sondern nur Brennstoff. Ergo - Flüssigkeit.
    Mir ist daher unklar, wie sich die Strömungsverhältnisse in der Schwimmerkammer positiv oder negativ beeinflussen lassen. Verdampft bzw. vergast wird ja nicht in der Schwimmerkammer.
    Solange genügend Brennstoff in der Schwimmerkammer vorhanden ist, sollte eigentlich eine gleichmässige Zufuhr gewährleistet sein.

    Damit es keine Verwirbelung beim Vergasen gibt, ist die Düse zuständig.
    Deshalb ist es ja eine Düse.

    Was ich meinte: ich denke, es handelt sich um einen Workaround, der dafür sorgt, das die Nadel nicht zu weit raus fällt und sich verklemmt.

    Macht das Sinn?
    Gruß
    Christian

    PS: hab zwar wenig Ahnung von Quads - aber wie Motoren und deren Brennstoffversorgung funktioniert weiss ich eigentlich.

    Wenn das Kunststoffteil nur die Schwimmerstellung begrenzt, dann brint es nichts das Teil zu entfernen.
    Auch mit der Zerstaubung kann es in der Schwimmerkammer nichts zu tun haben. Ich vermute eher, das der Vergaserhersteller gemerkt hat, das sich die Schwimmernadel unter gewissen Umständen verklemmt. Dann würde ohne das Teil ggf Sprit überlaufen. Wie gesagt: In der Schwimmerkammer kann es sich nicht auf die Leistung auswirken.
    Gruss
    Christian


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    per Tapatalk vom Smartphone gesendet.
    Bitte seht über Rechtschreibfehler hinweg. Es sei denn sie sind unfreiwillig komisch.