Beiträge von lumpi

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    Gummimatte habe ich verworfen. hatte so eine Gummiladeraummatte als Meterware, die ist aber zu schlabbrig und zu schwer. Pappe habe ich auch verworfen, weil ist ja blöd, wenn es wieder zu schneien oder zu regnen anfängt und sich die Pappe dann auflöst. Die Isomatte hatte ich noch da, weil ich mir im Sommer daraus Sichtschutz zum Verdunkeln für die Autofenster gemacht habe, wenn man im Auto pennt. Leichtes Gewicht, regenfest und eine gewisse Steifigkeit. Es ging mir dabei nicht um eine isolierende Wirkung.

    Heute: DIY Kälteschutz

    Mir ist aufgefallen, dass bei meiner Cforce 625 bei Temperaturen unter 8Grad Celsius der Motor während einer Tour gar nicht so wirklich betriebswarm wird. Die Anzeige der Kühlmitteltemeperatur im Display ist statt zwischen 2 und 3 Balken ehr auf 0-1 Balken, selbst nach längerer Fahrt. Wenn man bei Kälte eher Gelände fährt oder Lasten rangiert, kommt sie auch mal zwischen 2 und 3. NAch kurzer Straßenfahrt mit nur 50-60km/h kühlt der Fahrtwind aber ruckzuck wieder runter auf 0 - 1 Balken.

    Klar, dass das auf Dauer nicht toll für die Schmierung im Motor ist, weil das Öl auch nicht richtig warm wird und seinen Schmierjob nicht richtig machen kann. Also habe ich mir aus einer Decathlon Isomatte für 8€ gebastelt. Damit kann ich nun werkzeugfrei den Kälteschutz montieren und demontieren und den Schutz so auch immer wieder verwenden.

    Heute hatte es -8Grad hier und eine 3 stündige Tour bei schönstem Winterwetter mit klarer Luft und Sonne hat ergeben, dass der Kälteschutz funktioniert (meine Heizgriffe zum Glück auch). Die Aufwärmphase war überhaupt feststellbar, weil der Balken nach ca 15 Minuten moderater Fahrt endlich auf 2 Balken stieg. Bei Standphasen im Stadtverkehr an Ampeln z.B. stieg die Anzeige auch mal kurz auf 3 Balken, was ja absolut im Zielbereich laut Anleitung liegt. Ich lasse den jetzt Kühlerkälteschutz mal dran und schau mal, bis welcher Außentemperatur meine Maschine davon profitiert und wann es ins zu heiße kippt. Dann wäre es ja schnell unterwegs wieder abgemacht.

    Zunächst aus Pappe ein Modell angepasst.

    IMG_4877.jpeg.

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    Die Vorlage auf die Isomatte übertragen

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    Die schwarze Kunststoffabdeckung in der Mitte des Kühler ausgeklickt und die Isomatte an dieser Stelle mit Gaffer hinterlegt, damit das wieder eingeklickte Kunststoffteil, die Matte klemmt und fixiert.

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    Zusätzlich 2 wiederverwendbare Kabelbinder durch den Kühlergrill gezogen und damit die Matte zusätzlich fixiert.

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    Die Matte ist steif genug,um auch während der Fahrt nicht an den Ecken rumzuschlabbern.

    Optisch leider nicht so die Wucht, aber hier geht mir ein betriebswarmer Motor vor Schönheit. Vielleicht spray ich einfach die Isomatte mal mit schwarzen Lack an, müsste noch n Rest in Werkstatt haben, dann sieht es weniger komisch aus - auch wenn der Lack nicht lange halten wird….

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    Für 8€ und eine halbe Stunde Zeit jedenfalls ein Ergebnis, was die gewünschte Funktion erfüllt.

    Verhält sich Eure Maschine bei der Kälte normal was die Temperaturanzeige betrifft? Wenn nicht, wie sorgt ihr für einen betriebswarmen Zustand während der Fahrt? ODer geht ihr Eurem Hobby bei dem Wetter gar nicht nach?

    Hej Werner, deine Partnerin und Du berichteten mir ja schon, als ich bei Euch war. Ich komm bestimmt nochmal im Frühjahr auf Dich zu, mit Empfehlungen, was Euch als sehr besonders sehenswert in Erinnerung geblieben ist und man unbedingt gesehen haben sollte.

    Wenn man es sich erlauben und einrichten kann ist so ein verlängerter Urlaub ne feine Sache und Zeit zu haben ist echter Luxus! :thumbup:

    Ja, den Luxus weiß ich auch sehr zu schätzen und steigert meine Loyalität zum Arbeitgeber, dass wir sowas haben wie ein Lebensarbeitszeitkonto für bezahlte längere Auszeiten oder bezahlt eher in Rente.

    Fährst du ausschließlich mit dem ATV oder verlädst du es auf den Anhänger?

    Ich werde das genauso machen wie bei meinem Testlauf im Mai diesen Jahres. 2 Wochen TET-Tour durch Süd- und Mittelschweden Mai 2025

    DIese Art zu reisen hat besser als erwartet für mich funktioniert. Mit Auto und Hänger hoch. Und dann jeweils 1 wöchige Rundtouren mit Quad und Zelt auf dem TET. Dann zurück zum Gespann und weiterziehen zur nächsten Wochentour. Der TET-Track bietet diese Art an, weil es nicht den EINEN langen Track durchs Land gibt, sondern sind die Tracks ohnehin so „kringelig“ hinterlegt (siehe Screenshots unten). Auf diese Weise habe ich mein Auto immer in max 2-Tagesreichweite, wenn was mit dem Quad ist. Dann kann ich mir selber helfen und das Quad nötigenfalls zu einer geeigneten Werkstatt bringen. Auch zur Inspektion muss ich zwischendurch mal. Und falls es länger dauert mit der Quadreparatur, scheitert nicht mein ganzes Mini-Sabbatical daran, weil ich dann halt mit meinem Micro-Camper-Auto weiterreisen kann.

    aber 3 Monate ist eine lange Zeit, da kannst den Rückweg über den Nahen Osten und Afrika fahren.

    NeeNee, bleibt bei Skandinavien-Tour auf dem TET. Schweden hat über 10000 und Finland (falls ich dahin n Abstecher mache) über 7000 TET-km. Und über Norwegen zurück, bißchen auf den Lofoten bleiben, da kommt auch noch was zusammen. Wenn man Land und Leute kennenlernen will, braucht es kein Rennen zum Nordkapp hoch und zurück, dann braucht man schon 2-3 Monate.

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    Das mit dem Gepäck wird eh immer Überbewertet,weniger ist mehr.....

    Hey. Kommt immer auf den Anwendungszweck an. Wenn ich nächsten Mai 3 Monate mit dem Quad zum Nordkapp will, bin ich allerdings froh über jeden zusätzlichen Stauraum. Da kommt schon einiges zusammen an Gepäck für 3 Monate und verschiedene Wetter, die ich durchfahren werde. Für ne Fahrt zur Eisdiele oder ne robuste Offroad-Tagestour sicher too much.

    Moose ATV Taschen sind super und preislich angemessen,musst mal bei Ebay gucken…

    Ja, danke für den Tipp. Wenn ich mit dieser von Kemimoto nicht zurande komme, werde ich mal nach Moose schauen.

    Was ich jetzt schon sagen kann: Eine Kühltasche so in die Fenderbag zu designen, dass sie neben dem Motorblock hängt ist genauso suboptimal, wie einen Kühlschrank neben den Kachelofen zu stellen. ^^

    Wenn du mit Steuerbox Winde das meinst, was ich denke, ist diese nicht gerade leicht zugängig verbaut. (Windenrelais?)

    Siehe auch meinen Beitrag hier:

    Anders als in dem Thema vorgeschlagen bin ich nicht über das Windenrelais gegangen, weil dies an meiner 625 schwer zugänglich verbaut ist und ich die komplette Fronthaube/Verkleidung hätte abbauen müssen, weil es weder von der Wartungsluke noch von der Öffnung unterm Tacho zugänglich ist. Sondern genau dazwischen unter dem Querteil der Frontverkleidung.

    Ich musste dadran, um meine Windenfernbedienung dort anzuschließen und habe geflucht ohne Ende. Letztlich habe die FB anders angeschlossen, weil ich nicht das große Frontcover abbauen wollte. Nur die Serviceklappe zu öffnen unter der vorderen Gepäckbrücke reichte nicht. Ich hab sie dann zwar sehen können, bin aber nicht dran gekommen, weil sie unter der „Querstrebe“ der Frontverkleidung vebaut ist. Zugang über entfernung der Tachoverkleidung hat auch nicht geklappt, weil sie genau dazwischen ist. Siehe Screenshot, grün eingekringelt

    IMG_5899.jpg
    Vielleicht hat ja jemand anders einen Tipp, wie man doch leichter dran kommt?

    HEUTE: Werkstattfazit und Urlaubsvorbereitung

    So, hab das Maschinchen vorm Wochenende noch abgeholt und habe dort direkt eine kleine Probefahrt gemacht. Sprang sofort an, Zündungsspannung bei 12,7V, beim Start unter „Last“ (alles an Verbraucher an: Heizgriffe, Fernlicht, Lightbar etc) bricht die Spannung auch nicht ein beim Starten. Unmittelbar nach dem Start, geht die Spannung auf 14,2-14,4V hoch und lädt wieder schön die Batterie. Nach dem Wochenende und paar Tage stehen ist Spannung immer noch bei 12,7-12,8V. Batterie scheint tatsächlich keinen wegbekommen zu haben und hält die Spannung auch. Der Mechaniker meinte übrigend, dass die Laderegler bei allen Firmen mal kaputt gehen können, da könne man nichts machen oder durch spezielle „Pflege“ darauf hinwirken, dass die länger halten.

    Bei der Probefahrt waren mir dann die wirklich top gewuchteten neuen Reifen vorne aufgefallen. Sehr schön. Der Ceros läuft ja eh schon ruhiger als die OEM-Bereifung, und wuchten lasse ich die beim Wechsel auch immer, aber diesmal bei dieser Werkstatt vibriert gar nix mehr im Lenker. Sehr cool.

    Und ein klapperndes metallenes Geräusch wurde nach der Probefahrt noch in der Werkstatt untersucht und stellte sich dann als klapperndes Hitzeschutzblech am Krümmer raus. Wurde mit zwei Rohrschellen gefixt.

    So, dann ist ja alles bereit für den Urlaub. :) Bin schon fleißig am Quad packen. Wieder Sheltertour auf dem TET Schweden, aber diesmal volle 3 statt 2 Wochen und eher nördlicher durch Mittelschweden. Nur noch 2 Tage arbeiten!! Und dann:squad2:

    Hab mir eben noch die 2-teilige Fendertasche von Kemimoto vorne links befestigt, um noch mehr Stauraum für Kleinkram (die obere) zu haben und eine Mini-Kühltasche (die untere), um z.B. das Grillfleisch vom Supermarkt zum Shelter zu kriegen. Die passt sehr gut dahin und wird seitlich durch die Form des Kotflügels auch noch gut gehalten. MAn kann sie hoch genug hängen, dass man sowohl noch an die Bordsteckdosen dran kommt, als auch unten im Fußraum noch den linken Fuß drunter schieben kann und so mit entspannten Kniewinkel sitzen kann.

    Mal schauen, wie sich das unterwegs bewährt. ODer ob das ne Quatschausgabe war.
    https://de.aliexpress.com/item/100500791…ayAdapt=glo2deu

    Hej,

    beschreibe bitte mal den Vorgang wie du sie ausgebaut hast,ich habe mal Versucht an die Klemmen zu kommen ,habe aber die Abdeckung nicht entfernen können ,konnte diese nur hochbiegen um noch ein Anschlußkabel zu monteren.

    Mvh Werner

    Hej Werner,
    Hier die Fotos von meiner.

    Als erstes kommt die Sitzbank vorne/hinten runter.

    Dann löst du die 4 Clipse und entfernst die gummierten Puffer am Übergang zum Heckgepäckträger und den Teil des Kunststoffrahmens, der mit den Clipsen gehalten wurde:

    IMG_7062.jpeg


    Wenn du nur an die Pole kommen willst, lupfst du etwas das Gummispannband, was die Batterie und die Plastikabdeckung über den Polen festhält. Oder hängst das Spannband unten ganz aus (ist dann aber sehr fummelig wieder reinzumachen).

    IMG_7064.jpeg


    Etwas gelupft, kannst du nun mit der anderen Hand die Kunstoffabdeckung über den Polen nach hinten schieben und damit die Pole freilegen:

    IMG_7065.jpeg

    Hinterher wieder das GummiBand lupfen und die Abdeckung wieder nach vorne über die Pole schieben:

    IMG_7066.jpeg


    Wenn du die Batterie komplett ausbauen musst, musst du vorher diese 4 Schrauben lösen, damit du den kleinen Metallrahmen mit den runden Querstreben abnehmen kannst. Sonst wird die Batterie immer an der Querstrebe blockiert beim Versuch sie rauszuheben.

    IMG_7063.jpeg

    Beim kompletten Ausbau, musst du natürlich das Batteriespannband/Gummiband (s.o.) wirklich aushängen, sonst ist die Batterie ja noch arretiert.


    Funktioniert es so bei Dir? Oder sieht es wirklich anders aus bei Dir?

    Ja, im CF-Ersatzteilkatalog sind Bando und Mitsuboshi gelistet. Soweit ich weiß, haben die beiden Riemen geringfügig unterschiedliche Breiten und auch Verschleißgrenzbreiten.

    Ich hoffe mal, dass die Vertrags-Werkstätten schon wissen, was sie tun, wenn sie den Riemen wechseln.

    Wenn ich selbst nachkaufen müsste, würde ich immer den Riemen nachkaufen, der drauf war. Wenn man einen anderen nimmt, hat man unter Umständen Probleme mit der Riemenflucht und schnellerem Verschleiß. Wobei es dafür wohl auch Distanzringe gibt oder sowas. Da kenn ich mich aber zu wenig mit aus.

    Deshalb wird von mir i.d.R. das nachgekauft, was der Hersteller vorgesehen hat.