Inzwischen hab ich das Max II da:
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War damit auch beim TÜV, um damit offiziell zu fahren gibts folgende Möglichkeiten:
- Reduzierung auf 6 km/h, drei Schildchen drauf...
- Reduzierung auf 25 km/h, Feststellbremse und geprüfte AHK nachrüsten, Zulassung als LoF
- Reduzierung auf 25 km/h, Feststellbremse nachrüsten, Zulassung als PKW offener Kasten
Über 25 km/h geht nicht wegen fehlender EMV-Prüfung. Eine StvZO-konforme Ausstattung (Lichter, Gurte, Blinker usw.) hat das Gerät wegen der Zulassung in Österreich schon soweit, bis auf die Feststellbremse. Ob mir ein Oldtimergutachten was helfen würde (da das Teil bereits 30 Jahre alt ist) bin ich noch am abklären. Die zwei letztgenannten Möglichkeiten werden jedenfalls ganz schön teuer.
Probiert hab ich natürlich auch schon. Ganz so easy ist es in diesem "Extrem"-Gebiet aber nicht: Das Schilfmoor ist von alten Entwässerungsgräben durchzogen, welche aber oberflächlich zugewachsen und nicht mehr sichtbar sind. Gleich nach 50 m bin ich in einen reingefahren. Dann kippt das Teil nach vorn und ich bin in dem über 1 m tiefen Graben mit dem Arsch in der Höhe steckengeblieben. Mit Traktor und Seilwinde wieder rausgezogen, bei der Gelegenheit hats mir auch einen Reifen abgezogen. Schwimmen tut das Teil, in einem Weiher probiert. Das manövrieren nur mit dem Radantrieb ist aber schwierig. Es sind auch die Reifen auf der einen Seite andersrum aufgezogen, den Grund kenn ich nicht. Ich muss auch noch abdichten, an der Schnittstelle zwischen der Wanne unten und dem Aufsatz spritzt das Wasser rein. In dem Moorgebiet ist auch ein kleiner Bach. In dem hab ich auch probiert. Da wird es noch schwieriger: Entgegen der (langsamen) Fließrichtung kommt man praktisch nicht vorwärts. Zudem sind viele Stellen verschlammt und zugewachsen, da bleibt man stecken. Bachabwärts gehts besser. Das schwierige ist aber das rausfahren. Der Bach ist so schmal, dass das Gerät gerade noch quer reinpasst, man kann also zum rausfahren schon mal keinen Anlauf nehmen. Dann hats nur einseitig gegriffen, so dass das Teil schräg in den Bach gerutscht ist und bei der Gelegenheit Wasser in die Wanne gelaufen ist. Gerade nicht mehr abgesoffen, aber der Motor hat per Sicherheitsschalter offensichtlich ausgeschaltet. Gott sei Dank konnte ich das Gefährt im Bach zu Fuß bis zu einer Furt schieben, wo ich rückwärts (Wasser nach vorne geschwappt, Sicherheitsschalter dadurch wieder deaktiviert) rausfahren konnte. Grad noch Glück gehabt, denn wie bekommst sonst sowas mitten in einem Moor wieder raus? Teilweise ist das Gebiet bewaldet, dort wurden jedoch viele Bäume von Bibern abgefressen, so dass spitze Baumstümpfe überall versteckt rumstehen. Dort kann man auch nicht fahren, weil es einem die Reifen zerstecken würde.
Kurzum, ich hatte es mir einfacher vorgestellt. Aber ich denke, mit einem Quad wärs auch nicht besser. Das Problem der Entwässerungsgräben und der spitzen Baumstümpfe bleibt.