Beiträge von Tandu

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    Beim stöbern bin ich hier auf das folgende Thema von 2014 gestoßen:

    cooler-oppa
    7. April 2014 um 09:16

    Damals scheint das Thema aber noch niemanden groß interessiert zu haben.

    Tja,

    an was liegt es wohl?


    Zitat

    Die Zunahme der Wolfsrudel in Deutschland nimmt dramatische Formen an. Gab es im Berichtsjahr 2011/2012 noch 14 Rudel, so waren es 2020/2021, also nach neun Jahren, schon 158. Das entspricht einer jährlichen Zunahme von rund 31 Prozent. Eine Projektion unter dieser Vermehrungsrate mit weiteren neun Jahren ergibt für 2029/30 eine Zahl von 1795 Rudeln.

    https://www.merkur.de/lokales/leserb…t-91798192.html


    Oder nur in Brandenburg

    Übersicht zur Anzahl der Wolfswelpen in den Wolfsjahren

    Nachfolgende Tabelle zeigt die Anzahl der Welpen der letzten Wolfsjahre in Brandenburg

    WolfsjahrAnzahl der Welpen
    2014/201541
    2015/201653
    2016/201774
    2017/201884
    2018/2019154
    2019/2020153
    2020/2021177
    2021/2022160
    2022/2023190

    https://lfu.brandenburg.de/lfu/de/aufgabe…nd-wolfswelpen/


    Ohne entsprechende dezimierung durch effektive Jagd vermehrt sich der Wolf exponential!

    Weder in den Italienischen,französischen Alpen,noch im Zentralmassiv,den Pyrenäen,oder Nordspanien hab ich nen 1,5m hohen oder 2 reihigen Zaun gesehen für Schafe etc.Dort sind meist Schutzhunde unterwegs,wobei die wolligen

    Das funktioniert dort ja, weil es einsam ist...aber doch nicht in unserer dichtbesiedelten Welt mit extremen Hundegesetzen!

    Diese Hunde nehmen wenig rücksicht auf Spaziergänger mit Hunden, dazu wäre solch Haltung wie in den Bergen mit der aktuellen Gesetzeslage überhaupt nicht vereinbar.


    Das einzige was bei uns gegen den wolf hilft ist ihn mittels Jagd zu dezimieren!

    Das ist eine reine Vermutung und wird dem Problem nicht gerecht.

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    https://www.landundforst.de/tier/250-meter…f-stoppt-568344

    https://www.agrarheute.com/land-leben/wol…e-nehmen-600612

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    Tatsache ist doch, daß die empfohlene Höhe der Schutzzäune definitiv nicht ausreicht; bis 1,5m sind ungenügend, 4m braucht es aber u.U. auch nicht, ab 2,5m sollten ausreichend sein? (Bzw., wie hoch ist das Hindernis für den am besten ausgebildeten Polizei- bzw. Rettungshund und wie wahrscheinlich ist es, daß ein Wolf eine noch größere Höhe überwindet?)

    Hast du die verlinkten Videos von mir gesehen? Ein Wolf klettert auch über einen 6m Zaun. Der Zaun muss hoch + 1 m Buddelschutz + die Einpferchung komplett überdacht sein, um einigermaßen Wolfssicher zu sein!

    Das hieße also eine reine "Offen" Stallhaltung! Wer soll das finanzieren für mehrer Weiden? Das ist Unsinn und wenn du einigermaßen klar denken kannst, wo von ich mal ausgehen, weißt du das auch!

    Auch Herdenschutzhunde sind keine Alternative, weil

    1. in einem dichtbesiedelten Land wie Deutschland nicht einsetzbar, weil sie auch vor Spaziergängern mit Hunden keine Rücksicht nehmen und diese nahezu flächendeckend auftreten

    2. unsere Hundesgesetze dagegen sprechen

    3.

    Achtung, nachfolgender Inhalt kann für manche verstörend wirken

    Wieviele Landwirte, bzw., die damit beauftragten Baufirmen bauen diese Schutzzäune so, daß sie tatsächlich wolfssicher sind? Und, wurde das je nachgeprüft?

    Welcher Landwirt kann sich das leisten und welcher Landkreis vergibt eine Baugenehmigung für ein solches Bauwerk (Offenstall mt Betonsockel und Dach im Außenbereich)

    Die Erfahrung aus der Region ist übrigens aktuell -> wer keine Wölfe mag, bekommt Wildschweine, innerorts und überall, wo sie nicht durch Zäune gehindert werden.

    Blödsinn...wer sein schwarzwild vernünftig bejagd hat auch kein Problem damit...zeigen die Jahrzehnte ohne Wölfe. In den Innenstädten helfen auch keine Wölfe, denn die fressen dann lieber Katze / Hund und Kind als die "wehrhaften" Schweine!

    Dazu möchtest du Wölfe in der Innenstadt? Die Schweine dort resultieren übrigens aus 2 Problemen

    1. Jagdproblem in der Stadt...wer will schon dort schießen, mit extremer Hinterlandgefährdung?

    2. Grüne Verwirrte, die am Anfang die Schweine geschützt haben und füttern!

    In den Griff bekommt man das in der Stadt nur duch großflächige Schädlingsbekämpfung (Pestcontrol)


    Die einzige wirksame Abwehr gegen den Wolf ist eine .243 auf Entfernung oder einer 12´er Flinte

    Ich sehe in deinen Zitaten keine Aussage zur Kostenübernahme von Herdenschutzmaßnahmen? :/

    Gibt es ja auch nicht...wie will man seine Tiere auch schützen?

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    https://www.rtl.de/videos/wolf-gr…3c9c06d162.html

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    Noch vergessen!

    Der Staatsforst und seine Förster haben schon immer dem Rehwild die Schuld für den schlechten Wald gegeben. Auf der anderen Seite erfolgt kaum eine Bejagung, bis auf ein paar Drückjagden im Winter, die dann wieder Geld bringen!

    Man wollte das Rotwild nicht beunruhigen, um entsprechende Trophäenträger zu züchten, die man dann entsprechend verkaufen oder "Ruhmbringend" an Lokalpolitiker abgeben kann!

    Es sind halt Beamte und der Wald gehört nicht ihnen! Der private Waldbesitzer macht das ganz anders und jahd entsprechend oder sucht die passenden Jäger dafür.

    Aber wir schweifen ab...der Wolf schützt den Wald jedenfalls nicht

    Deswegen hat es ja auch mehr oder minder forciert den sog. Waldumbau; nur bringt das nichts, wenn nachwachsende Laubbäume zum guten Teil von Schalenwild angeknabbert, bzw., weggeknabbert wird.

    Die Verbissschäden im Staatsforst haben ja meist spezielle Ursachen

    1. wenig Verbissschutz durch Zäune oder Kunststoffummantelungen an Jungbäumen

    2. Rotwildzucht für Trophäenjäger, die dem Staatsforst viel Abschussgebühren bringen

    3. kaum genug Äsungsflächen im Wald, weil man überall Bäumer pflanzt


    Wenn ich junge Laubbäume anflanze, dann schütze ich die Anflanzungen entweder durch Zaun (größere Flächen) oder Kunststoffrohre (Verbissschutz) https://www.grube.de/forst/forstsch…/verbissschutz/


    dazu lege ich Wildäcker an und habe unter 10% Verlust! Auch ohne Wolf

    Ist ja witzig wie es hier mittlerweile um die Veränderung der Flora in den Erdzeitaltern geht und so gar nicht mehr um die Titelgebende Ausgangsfrage.

    Ist so typisch für "woke und grüne" Diskussionen. Wenn einem die Argumente zur Sache ausgehen, sucht man "Nebenkriegsschauplätze" und schweift gerne ab!

    Ist ja witzig wie es hier mittlerweile um die Veränderung der Flora in den Erdzeitaltern geht und so gar nicht mehr um die Titelgebende Ausgangsfrage.

    Der Schutz des Wolfes ist kein Selbstzweck.

    Doch ist es...ein selbstzweck der grünen Wolfskuschler! Dicht beseideltes Land und Wolf passt nicht zusammen

    Im System der Natur, dessen Teil wir alle sind, hängen alle einzelnen Kreisläufe miteinander zusammen; da kann es kaum genügen, nur den Einzelaspekt "Wolf" zu diskutieren.

    Da gebe ich dir für den 1. Teil absolut Recht

    Nachstehend noch ein paar neuere und ältere Links betreffs des Verbisses von Laubwald durch Schalenwild betreffs der eigenen und anderer Regionen

    Dafür reguliert ja der Jäger in Deutschland das Schalenwild viel besser und zielgerichteter als der Wolf. Der wolf wird in einem dichtbesiedelten Land viel mehr Nutzvieh reißen, als selbst zu jagen. Denn es ist viel einfacher zu bekommen! Dazu vermehrt sich der Wolf, durch das Überangebot an Futter, extrem und muss entsprechend reduziert werden.

    Der Jäger dagegen reduziert das Schalenwild sachkundig und passend! Zu viel wölfe machen das "Wild" scheu und treiben es erstrecht in die Wälder

    Ist also keine Erfindung von mir, und der Wolf dient der natürlichen Regulierung des Schalenwildes zwecks Stabilisierung des natürlichen wie trinkwasserbildungsbegünstigenden Bewuchses mit Laubwald.

    Doch es ist eine erfindung der Wolflsobby, denn erstens machen die Wölfe das Wild scheu. Zweitens reißen sie deutlich mehr das leicht zu erreichende Nutzvieh und driitens gefährden sie den Menschen durch unkontrollierte Vermehrung.

    Den Wald können wir gut alleine schützen, wenn der Waldbauer das will

    Und das Laubwald zur Trinkwasserbildung, bzw. -stabilisierung beiträgt, mehr als Nadelwald, siehe

    Ja, aber nach dem Krieg wurde halt massiv auf schnellwachsende Nadelbäume gesetzt...man erkennt aber heute, dass dieses falsch ist


    Ich bin Jäger und Waldbesitzer 8)8)8)