Es kann hier aber dahinstehen wie es um unser Wasser bestellt ist und welchen Einfluss der Wildbestand darauf hat, bei Bedarf sollte es durch verstärkte Bejagung möglich sein regulierend einzugreifen, dafür braucht man keine Wölfe. Außerdem war hier bisher die Rede von der Begrenzung des Wolfsbestandes und nicht von der vollständigen Ausrottung. Die verbleibenden Wölfe würden weiterhin den Wildbestand reduzieren. Diese Wölfe hätten ausreichend große Reviere, könnten daher die Nähe zu Menschen und Haustieren meiden. Als Laie vermute ich, dass weniger Haus- bzw. Weidetiere gerissen werden wenn es weniger Wölfe gibt.
Als Jäger in Brandenburg (Randwolfgebiet) kann ich folgendes zur Theorie sagen....die Wölfe verhindern eher die Jagd und fressen deutlich weniger, als die Jäger abschießen. Rehwild wurde innerhalb der letzten 3 Jahre (Vermehrung der Wölfe hier) massiv nachtaktiv und damit kaum mehr bejagbar. Tagsüber sitzt es im Wald fest und frisst die Jungbäume. Ist also eher kontraproduktiv zum Waldbau, wenn es zu viele Wölfe hier gibt
Mal unsere Strecke an Rehwild (Rehwild darf ja id.R nur tagsüber erlegt werden
2020 = 102
2021 = 97
2022 = 94
2023 = 81
2024 = 62 (bs jetzt)
Sahen wir früher tagsüber sehr große "Gruppen" von Rehen am Tag, sieht man heute kaum noch welche, obwohl sich sonst nichts geändert hat! Dafür sieht man jetzt in der Nacht die Rehe aktiv in der WBK
https://www.pirsch.de/jagdwissen/wil…einflusst-34062