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Stina und Lucky fahren in Urlaub 2017: ITALIEN

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  • Hallo Lucky, hallo Stina,
    da habt Ihr ja viel erlebt und eine unvergessliche Zeit gehabt !! Interessanter Bericht und supertolle Bilder ! :thumbup:
    Vielen Dank dafür!
    Liebe Grüße von Jochen u. Marlies :Hallo: :Hello: :gHello:
    :Hippo: :Hippo:
  • soooo es geht weiter

    02.09.2017

    Die geplante Route für heute......
    Bisserl Straße fahren durchs Hinteland. Keine Feldwege oder Schotterwege. Nicht auf einen Berg oder in die Seealpen.
    Einfach auf's gerade Wohl grob eine Richtung eingeschlagen und schauen wo es hingeht. Es muss ja nicht immer bis ins kleinste Detail geplant sein. Also eher ungeplant das ganze :)
    Also erst mal raus aus Ventimiglia grob nach Norden Richtung Ciaixe. Da sind die Straßen noch ordentlich ausgebaut und hier konnten wir auch tanken. Auf dieser Straße ließen wir uns treiben immer Richtung Norden. Vorbei an Brunetti, Dolceacqua, Isolabona und Pigna. Das Wetter fing nun auch an richtig Koimisch zu werden. Sind wir doch bei strahlendem Sonnenschein gestartet.
    Die Wolken kamen nun richtig tief und wurden komisch gelb grau. Ein permanenter Niesel stellte sich ein mit Nebel.
    Gerade als wir Pigna rausfuhren erhob sich auf der rechten Seite ein großes Gebäude. Direkt neben der Straße bahnt sich ein breites Flußbet durch das Gestein. Das muss wohl ein Hotel gewesen sein. Leider ist es komplett verlassen. Viele Fenster haben schon gefehlt, Türen standen offen und es sah schon sehr verwarlost aus. Das Schwimmbecken war noch befüllt. Entweder vom Regen oder es hat niemand abgelassen. Leider war ein schweres Stahltor davor und wir konnten nicht näher ran.
    Nach Pigna folgten wir der etwas kleineren Straße Richtung Nord-Ost. Nun wurde es auch richtig ungemütlich. Wir fuhren abwechselnt von Regen in Hagel. Kalt wurde es auch.
    Häuser kamen jetzt nur noch vereinzelt und immer weniger. Wir fuhren durch viel Wald. Die Straße war auch in einem sehr bescheidenen Zustand. Aber wir wollen ja nicht auf Hauptstraßen fahren. Der Nördlichste Punkt den wir anvisiert haben sollte eigentlich der Lago di Tenarda werden. Auf dem Campingplatz wurde er uns empfohlen weil dort ein großes Stauwehr zu bewundern sei.
    Wir ließen aber Buggio und den Lago links liegen weil jetzt fing das Wetter richtig an zu spinnen. Ein leichter Schneefall stellte sich ein. Es wurde richtig richtig kalt
    oder andersrum....... wir waren völlig falsch bekleidet. Immerhin stehen wir doch auf ca 1600 Meter....... aber Hallooooo...... es ist Sommer !?!
    Wir beschlossen doch nun wieder grobe Richtung Süden ein zu schlagen. Uns war echt kalt.....
    Hier krazten wir nun das Westliche Valle Argentina an. Eigentlich wollten wir bis Badalucco. Hier gibt es einiges Interessantes zu entdecken aber uns war es einfach zu kalt.
    also weiter und flott Richtung Süden. Da ist es wärmer.
    Auf der Straße Richtung Bajardo entdeckten wir ein wenig weg von der Hauptstraße eine alte Kirche mitten im Nichts. Wir entschlossen hier noch ein paar Bilder zu machen.
    Wurde doch eine kleine Horde junger Hunde auf uns Aufmerksam und meinte uns mit lautem gehäule zu begrüßen. Das waren aber auch ein paar süße Wollknäule.
    Die kamen von einem Hof unterhalb der Kirche. Da war nichts eingezäunt und die junge Bagage durfte da so rumstreunern. Nach ein paar Fotos sind die auch ohne anstand wieder zurück auf das Grundstück. Uns war immer noch kalt. Also ohne Zwischenstopp... ab richtung Süden ans Meer.
    Ab San Romolo konnte auch langsam wieder besseres Wetter erahnt werden. Die Wolken hingen nicht mehr so tief und es wurde deutlich wärmer. Nun ging es auch schnell nach San Remo.
    Hier spührte mann schon wieder die warme Luft aber es nieselte immer noch. Wir fuhren nun Richtung Westen durch Ospedaletti und Termini. Es ist kaum zu glauben. um so dichter wir an Bordighera kommen um so wärmer wird es und die Sonne kommt wieder raus. Als wir Ventimiglia reinfahren ist es wieder strahlender Sonnenschein, 26 Grad warm und blauer Himmel. Nichts davon zu merken das wir durch Regen, Hagel und Schnefall gefahren sind. Das einzige Zeugnis war das wir noch pitsch nasse Klamotten anhaben.
    Natürlich noch die Route
    route 02.09.2017.jpg

    und a bisserl Statistik

    statistik 02.09.2017.jpg
    lg
    Commander Lucky :srider:

    Ich habe Augentinitus, ich sehe lauter Pfeifen !!

    ******Vernünftig ist wie tot. Nur vorher******
    (Winnemark in 2014, 2015, 2016, 2017, 2018 * ich war dabei)
    Zetel 2018
    Andere tun was sie können....... "Ich kann was ich tue"
  • und natürlich die Bilder in Hochauflösung

    photos.google.com/share/AF1Qip…xLTJ3dFl2RzI1R0k5dGZaTnhn
    lg
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lucky-Luke ()

  • 03.09.2017
    Col de Turini

    Nachdem wir unsere Klamotten über Nacht getrocknet haben von dem regnerischen Tag gestern starten wir heute in eine neue Runde. Das Wetter zeigt sich auch wieder von seiner besten Seite.
    Das Ziel heißt heute wieder ab in die Berge. Also los Richtung Norden in die Seealpen. Das grobe Ziel ist Col de Turini.
    Also raus aus Ventimiglia Richtung Westen der Küste entlang, über die Französische Grenze auf Menton zu. Durch Menton halb durch und abbiegen nach Norden. Es geht auf einer schmalen gut ausgebauten Straße durch Colline und an Sainte-Agnès vorbei.
    In Lucéram machen wir unsere erste Kaffeepause und nehmen einen kleinen Snak ein.
    Ab jetzt geht es stramm bergauf mit vielen vielen Kurven. Hier ist kaum Verkehr was uns sehr entgegen kommt. Die Straße ist nicht die breiteste aber sehr gut ausgebaut.
    Es sind jede Menge Radsportler unterwegs
    Ab Peira Cava wird die Luft sehr Kühl trotz klarem Himmel und Sonnenschein. Als wir auf La Mairis zufahren wird es klar. Links und rechts ist Schnee zu erkennen. Das scheinen die Überreste von gestern zu sein wo wir ja ein wirklich komisches Wetter hatten. Auf der Italienischen Seite hats Gehagelt und Geregnet wie verrückt.... aber hier muss richtig Schnee gefallen sein. Diesmal waren wir vorbereitet und ziehen uns ein paar warme Klamotten über.
    Ab hier ist jetzt der Col de Turini überall angeschrieben und die Radfahrer auf ihren Rennmaschinen nehmen zu. Es heißt aufpassen !!
    Auf dem Col de Turini angekommen sind wir doch erstaunt was hier los ist. Sind doch bei dem lausigen Wetter einige Motorradfahrer unterwegs... Rennräder stehen an jeder Ecke und die Mountenbike Fraktion brauch sich auch nicht verstecken. Trotz es doch recht kühl ist sind auf den Terassen der Lokale fast alle Tische belegt. Wir dürfen an einem Tisch junger Italiener Platz nehmen die gerade dabei sind zu bezahlen. Die fahren aber auch abenteuerliche Geräte.... habe es leider verpasst sie zu Fotografieren.
    Wir nehmen uns ausgiebig zeit für einen Kaffee.
    Vom Col de Turini fahren wir nun süd- Ostwärts Richtung Moulinet denn es soll langsam wieder Richtung Campingplatz gehen. Ab Sospel wird das Wetter wieder so richtig schön und wir entscheiden uns noch ein Abstecher zu machen Richtung Norden nach Brail-Sur-Roya . Hier fahren wir durch schöne Schluchten mit tollen Berg und Felsformationen. Es sind viele kleine Tunnel aus dem Stein geschlagen die wir durchfahren. Die Gegend ist Felsig karg und doch überall Bäume und Sträucher in voller Blüte.
    Mann kann sich richtig schön Kurve um Kurve dahin treiben lassen. Die warmen Temperaturen erledigen den Rest um sich rundum wohl zu fühlen. Kurz vor Fanghetto überqueren wir die Grenze nach Italien. Eigentlich ist auf der Landstraße nicht viel los......denkste am Grenzübergang haben die richtig aufgefahren. Fahrzeuge werden raus gewunken und LKWs werden genausten inspiziert.
    Der Grenzbeamte der uns anhält ist sichtlich überfordert und weiß nicht ob wir Auto oder Motorrad sind. Ich nehm das recht gelassen und quatsche ihn in Deutsch voll.... gugge das versteht er.
    Er informiert sich nur kurz ob wir im Urlaub sind und unsere Tour genießen..... als ich das bejahe ist er auch schon zufrieden und winkt uns weiter. Die Strecke bleibt auch weiterhin Felsig und Karg bis kurz vor Ventimiglia. Hier schlägt uns gleich wieder die warme salzige Luft entgegen und wir merken deutlich das wir wieder näher ans Wasser kommen. Noch einen kurzen schlenker an der Küste entlang und zack... halt da war doch was. Typisch italienische Restaurant das mit großen Plakaten wirbt hier Frutti de Mare in allen Formen an zu bieten. Natürlich Mundgerecht für den Deutschen Urlauber zubereitet.
    Das lassen wir uns nicht entgehen und machen gleich eine Reservierung aus.
    Nun aber Hopp zum Bulli.... Duschen, umziehen und ausgeh fertig machen.
    Ich mach es kurz. Die Spagetti a la Frutti di Mare suchen ihres gleichen. Meine Frau darf keine Krabbentiere Essen das kommt ihrer Alergie nicht entgegen.... bestellt eine Pizza. Die war auch super.
    Eine Flasche RotWein aus dem eigenen Anbaugebiet rundet das ganze ab. Da fällt mir doch gleich ein das ich gar kein Alkohol trinke........ naja der Heimweg kam mir brutal lang vor.
    Die Nacht war auch schnell vorbei. Ich hatte komplettes Koma.
    Iss ja Urlaub :)

    Die Bilder findet ihr hier: photos.google.com/share/AF1Qip…Zcjc0RE91SlpiX2VJLUdGbWt3

    Noch die Route und ein bisserl Statistik :)
    Route Col de Turini.jpg

    tempFileForShare_2017-11-14-13-32-12.jpg
    lg
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  • So...... es geht weiter.....
    der Bericht zu Monaco samt Filmen muss noch ein bisschen warten.

    Es geht nun weiter Richtung Piemont.
    Tschüss Mittelmeer..... Hallo Berge
    Da wir letztes Jahr gleich 2 mal wirklich enttäuscht wurden durch das Wetter hofften wir dieses Jahr es zu schaffen den Col de la Bonette, Col de la Lombarde und den Col dei Morti bei besserem Wetter befahren zu können. Vor allem ohne Schnee Sperre.
    Also in Ventimiglia den Bulli zusammen packen, Anhänger beladen und ab nach Vinadio. Das Wetter zeigte sich von seiner schlechtesten Seite...... Es hat gestürmt, geregnet, gegraupelt, es waren Wassermassen so was habe ich noch nie erlebt. Teilweise sind wir angehalten und rechts rann gefahren weil es zu gefährlich wurde. Nicht das nur die Straßen schlecht sind.... nein... da spült es Zeug aus den Bergen über die Straße, die LKW's fahren wie die Teufel, die Sicht war nahezu bei null. Hie und da überlegten wir doch gleich weiter zu fahren Richtung zuhause.... das fing ja schon gut an.
    In Vinadio angekommen ließ der Regen sofort nach aber es war schon recht kühl. Von der Sonne wurden wir schon ordentlich verwöhnt und der Blick auf das Meer war ein tägliches highlite.
    Ok nun also rings um uns Berge.
    Der Campingplatz ist auf knapp 1000 m und davon soll man ja auch was merken.
    Kurz den Platz zugewiesen, Anhänger abgekoppelt, Bulli hingestellt und sofort aufgerödelt und zack nicht ganz 1,5 Std alles erledigt.
    Und schon hat sich die Sonne gezeigt und die Wetter App zeigte für Morgen „Sonne“ !!
    Na das ist ja auf den Punkt !!

    Piemont Tag 1

    Morgens um 8 Uhr aufgestanden und in aller ruhe ein Italienisches Frühstück. Die erste Tasse Kaffee ist uns heilig und entsprechend wird diese genossen.
    Die Route war ja schon Zuhause geplant also kann alles easy angegangen werden. Das Navi wird gestartet und den Weg wusste ich ja noch vom letzten Jahr. Ausserdem ist hier alles perfekt ausgeschildert. Sich hier zu verfahren grenzt an Kunst !!

    Also auf geht es auf den Col de la Bonett...... moooment
    da ist vorher noch ein Etappenziel: Santuario di Sant'Anna (Vinadio)
    Das ist ein Pilgerort kurz vor dem Col de la Bonette.
    Es ist der zweithöchste Heiligtum d ' Europe , auf 2035 m befindet über dem Meeresspiegel Höhe. Es liegt an der Straße, die von Vinadio zum Hügel von Lumbarda führt . Das Patrozinium, das den Heiligen Anna und Joachim, den Eltern Marias , gewidmet ist , ist der 26. Juli.
    Der höchstgelegene Schrein der Welt befindet sich auf dem Gipfel des Monte Rocciamelone auf einer Höhe von 3538 Metern und befindet sich im Val di Susa (Turin).
    Das Heiligtum befindet sich auf einem Balkon des Tals, von dem aus man einige Berge sehen kann: Punta Maladecia , Testas Gias dei Laghi , Monte Aver , Cima della Lombarda . In der Ferne kann man den Hügel von Lumbarda sehen .
    Im Netz findet man jede menge Infos!

    Jetzt gibt es auch nicht mehr viel zu schreiben. Es muss gesehen und Gefühlt werden. Der Ort ist ein Ziel für alte und Gebrechliche die zum Beten kommen für sich oder Verwandte. Es geht hauptsächlich um Menschen die Verunfallt sind mit Motorrad, Traktoren und Autos.
    Ich bin nicht gläubig und gehöre keiner Glaubensrichtung an. Aber ich komme nicht umzu hier eine gewisse Spiritualität zu spüren die sich auf einen legt. Es ist die Art und Weise wie die Menschen hier in Stille die Gebäude durchqueren und leise Beten. Die Darbringung der Opfergaben an den Gabe Tischen. Der ganze Fleck Erde strahlt eine gewisse Ruhe aus und gibt einem das Gefühl des inneren Frieden und hebt die Lebensgeister an.
    Puh... da krieg ich ja Angst vor mir selber.
    Tief beeindruckt verlassen wir den Ort und es geht weiter....... richtig !! Berge !!

    Jetzt muss nichts mehr geschrieben werden.
    Die bewegten Bilder sagen eigentlich alles.
    Viel Spaß beim anschauen.

    Hier der Link zu den Bildern in voller Auflösung

    Bilder anschauen
    lg
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  • Video Nummer 1

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