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  • Wie hast Du Deinen Auszug ermittelt - mit einem Pfeil?

    Mir ist noch keiner begegnet mit 33,5" Auszug. Wie gross bist Du - 2,20?

    Nee, 1.90. Aber ich habe immer wieder Probleme mit Klamotten. Meine Arme sind halt sehr lang!

    Auszug mit mehreren Methoden ermittelt und ich bleibe immer wieder bei dem Auszug hängen.

    Das einzige, was ich noch nicht probiert habe, ist mit einem Messpfeil.

  • Nützt mir leider nicht viel, da ich sämtliche Messmethoden schon durch habe und immer wieder zum gleichen Ergebnis komme, dass ich mindestens 32'' Auszugslänge habe. Ich werde aber morgen früh allemal zum Bogentraining gehen und mit Messpfeil sehen, was ich brauche.

  • Ich war mir Anfangs auch nicht sicher welche Pfeillänge ich brauche. Bin bei vollem Auszug beim 30" Pfeil hängen geblieben - da schaut bei mir die Pfeilspitze noch über das Bogenfenster beim TakeDown.

    Einen Bogen über die Standard-28" auszuziehen ist bei guten Bögen kein Problem - man hat halt pro Zoll Mehrauszug einen höhreren Wert. Den weiss ich grad nicht genau - beispielhaft könnte ein 28" mit 28 Pfund bei 2" Mehrauszug 35 Pfund haben. Da gibt es wie gesagt feste Werte die ich grad nicht mehr weiss.

    Wie der Bogen Mehrauszug verträgt musst Du selbst am jeweiligen Modell testen. Viele neigen ab 28" zum "Stacking" - das heisst Du ziehst wie gegen eine Wand. Andere hingegen lassen sich weich und linear über die 28" hinaus ausziehen. Mein Jackalope Amber Speed in 64" Länge kann das - der Antur Artus kanns auch - ebenfalls um 64" lang.

    Unter 64" Bogenlänge solltest Du bei Deinem Auszug bei Recurves nicht gehen.

    Sollte. Ich sollte auch nicht zu kurze Bögen schiessen bei 1,86 Körpergrösse - und habe trotzdem einen Jackalope Bloodstone in 58" gekauft. Mittlerweile gibts den Hunter nicht mehr in 58" - nur noch 60".

    Bin mit meinem 58er sehr zufrieden - weicher Auszug und richtig Dampf - ich schiesse allerdings 50 Pfund. Kurze Jagdbögen sind nervös, giftig - und zeigen jeden Fehler den man macht.

    Wenn ich einen schlechten Tag habe nehme ich nen 64er - überspitzt dargestellt ist es dem auch scheissegal ob du den Pfeil besoffen hochkant einlegst. Je länger ein Bogen ist, desto ruhiger ist er und je mehr Fehler bügelt er aus.

  • Recurvelänge bei meiner Größe allemal 70''.

    Interesse habe ich aber mehr an einem Reiterbogen. Aber bei meiner Auszugslänge fast unmöglich.

  • Reiterbögen sind auch relativ selten und sehr kurz. Mir fällt gerade keine rennomierte Marke ein die Reiterbögen herstellt :/

    Die Längenempfehlungen für gewöhnliche Bögen im Netz kannst Du getrost vergessen. Ich müsste bei 1,86 auch mit 70" rumstolpern. 64 und 66 wären auch für Dich ok :)

    Meine bessere Hälfte wollte auch unbedingt einen Reiterbogen. Mangels rennomierter Marken einen von den Dingern gekauft, die halt beim Begriff "Reiterbogen" im Netz so angezeigt werden. Sie hat dann irgendwas um 120€ bezahlt. Völliger Müll. Ist kein Geld für einen Bogen, aber 120€ für Scheisse ist verdammt teuer. Den Pfeil kannste zu Fuss überholen.

  • So, war ja heute beim Training, die 31,5 Zoll Pfeile waren eigentlich zu kurz X(

    Aber war ja klar. Nun ein paar längere 34 Zöller bestellt. Kürzen kann ich ja immer noch.

    Mit dem Leih-Recurve (24 lbs und 68'' Länge) bin ich recht gut zurecht gekommen. Auch mit dem Auszug (den ja die Pfeile leider begrenzt haben - da ging aber noch was)

    Aber beim Transport hat sich das Problem gezeigt: zu lang, das Teil. Selbst im Kombi irgendwie zu sperrig.

    Auf dem Quad oder dem Fahrrad müsste ich das Teil zerlegen. Das tut dem Bogen auf Dauer nicht gut.

    Also entweder Reiter-, Jagd- oder Compoundbogen.

    Ich tendiere eher zum Compound. Nachteil: einige 3D-Parcours wollen keine Coumbounder zulassen.

    Na mal schauen. Erst einmal wird Technik geübt und wieder hervorgeholt mit den 24 lbs

  • Compound ist eine Menge Technik die es zu justieren gilt. Sehne bzw. Kabel wechseln geht auch nicht "mal eben".

    Ich finde die Bögen durchaus interessant und hatte vor Jahren vor einen Compound zu kaufen - so lange draufgeglotzt bis ich feststellte, das ich für dermassen potthässliche Brocken kein Geld hab.

    Geschmacksache - wie alles im Leben.

  • Auf dem Quad oder dem Fahrrad müsste ich das Teil zerlegen. Das tut dem Bogen auf Dauer nicht gut.

    Genau dafür sind die Takedown Bögen gemacht worden....

    Der Transport ist damit viel einfacher, es gibt da sehr gute Transportrucksäcke in die alles verstaut werden kann und seitlich kann eine Pfeilröhre angebracht werden.

    Ein Beispielbild:

    Avalon_Rucksack_kaufen_dunkelrot_ml.jpg

    Der Bogen und alles an Zubehör ist darin sehr gut geschützt und eigentlich sollte ein Bogen auch nicht ständig unter 'Dampf' stehen (abgesehen vom Compound, da geht es nicht anders)

    Der Aufbau eines Recurve ist ja auch nix kompliziertes und wenn man mit dem Bogenchecker die Standhöhe kontolliert und immer gleich einstellt (Sehne ein-oder ausdrehen) ist alles gut.

    Ich kenne so aus den Vereinen auch niemanden der seinen Bogen nicht auseinander nimmt, sogar die Langbogen und Primitivbogen Schützen entspannen ihre Bögen nach dem Schießen.