Quad-Tour - Von Düsseldorf nach Venedig über die Schweiz

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  • Hallo zusammen,

    wir planen aktuell unsere Quadtour - von Düsseldorf nach Venedig über die Schweiz für das Jahr 2018 (also noch genug Zeit!) und natürlich auch zurück.
    Wir fahren zwar viele, längere Touren - auch gerne mal 400km am Stück mit unseren Quads - aber eine mehrtägige Reise mit einer geplanten Fahrtstrecke von 3.000km (ca. 1400km pro Strecke mit möglichst wenig Autobahn) ist auch für uns was Neues.

    Bisher die geplante Strecke:
    - Frankfurt
    - Mannheim
    - Karlsruhe
    - Offenburg (ggf. Abschwänker nach Straßburg [Frankreich])
    - Bei Basel Eintritt in die Schweiz (ggf. Abwschänker nach Zürich)
    - Über Luzern weiter
    - Bei Barese Eintritt in Italien
    - Mailand
    - Quer über Verona
    - Venedig

    Zeitrahmen:
    Gesamt: 1W
    - Samstag morgens los
    - Samstag Abends Übernachtung irgendwo in der Schweiz (zu planen inkl. abgeschlossenem Garagenhof, Tiefgarage oÄ.)
    - Sonntag morgens nach dem Frühstück weiter mit Endpunkt in Venedig
    - Sonntag Abends Zieleinfahrt im "Tronetto" Parkhaus (Videoüberwacht, gesichert)
    - 2 Tage vor Ort in Venedig (Gruppenaktivität oder Einzel ist abhängig der Gruppengröße- & Struktur)
    - Montag vor Ort
    - Dienstag vor Ort
    - Mittwoch morgens Abreise rückwärts zurück
    => Ziel: Nach der Strecke noch etwas Zeit zum Ausruhen zu haben (eine solche Fahrt ist auch für Fahrer sehr belastend).

    Details:
    - Angemessene Reisegeschwindigkeit (kein heizen, kein schleichen, keine ständigen Pausen alle 30 Minuten [Alle 90 Minuten [zum Ende hin eher kürzer durch die Belastung] sollte dies beim Tanken reichen] Gesundheitliche Probleme werden natürlich beachtet)
    - Frau und Kinder dabei?
    - Begleitfahrzeug(e) ggf. durch Familie
    - Ggf. Anhänger dabei (wir haben sonst bei jeder Tour entsprechende Abschleppseile direkt dabei und Erfahrung im Abschleppen über die BAB; allerdings alles auf Deutschland bezogen)
    o Rechtliche Lage zu prüfen bzgl. Abschleppen in der Schweiz und Italien
    - Schrauberkenntnisse und Ersatzteile für die jeweiligen Fahrzeuge vorhanden?
    o Wir fahren alle Maxxer, daher durchaus Ersatzteile, Werkzeug und Erfahrung vorhanden (einen Kolbenfresser flicken wir dadurch dennoch nicht an Ort und Stelle!)
    - Fahrzeuge die teilnehmen (alle MÜSSEN der deutschen Zulassung entsprechen, bitte keine entfernten DB-Killer, ohne Spiegel fahren (ja, habe meine auch dran dann), Warnwesten anziehen,...) Keiner hat Lust auf unnötigen Stress oder gar Stilllegung des Fahrzeuges
    - Gültiger Führerschein und Ausweis (ja, leider muss ich das echt nochmal erwähnen :facepalm: )
    - Ersatzteile in Form von Kette, ÖL, Front- & Rückleuchten sollte vorhanden sein
    - KEINE Quads die von Grund aus Probleme bereiten, Wartungsrückstau aufweisen
    - NUR zuverlässige Leute (leider stellt sich selbst bei kleineren Treffen immer wieder heraus, dass Leuten immer wieder ganz plötzlich was dazwischen kommt) :_popcorn:
    - Wie immer - niemand wird allein oder zurückgelassen - notfalls kommt man an den Haken und schleppt im Wechsel ab
    - Quads müssen ein reg. KFZ-Kennzeichen aufweisen (kein Versicherungskennzeichen), dass sie berechtigt, auch die Schnellstraße und Autobahn nutzen zu dürfen (falls jemand aus dem Ausland wie Holland teilnehmen sollte, die rechtliche Lage dort ist uns nicht bekannt). Für Deutschland gilt daher - keine Quads mit Versicherungskennzeichen bzw. einer Geschwindigkeit von unter echten 75 km/h (ja, auch wenn 60 km/h rechtlichen Rahmen reichen würden)

    Wir sind noch am Anfang der Planung, daher bisher der aktuelle Stand dazu.

    Einmal editiert, zuletzt von Blubb111 (27. August 2017 um 18:57)

  • Hey ist ne coole Idee aber nix für mich ...
    Ich hab 1-2 Punkte für dich...

    1. Sollte für eine gute Kommunikation zwischen den Fahrern gesorgt werden...
    Dies kann von abgesprochenen Handzeichen bis hin zu einem Interkom System das je nach Preis bis zu 15 Fahrer auf einer Distanz von 1.600m miteinander Verbindet ( hab jetzt nur kurz im Louis Katalog geblättert )

    2. Jeder sollte relativ genau wissen wie viel Sprit er verbraucht und die Route sollte Tankstellen mäßig so geplant werden das der mit dem Höchsten Verbrauch nicht in irgendwelche Probleme kommt ...
    zb die Maxxer hat 12L im Tank ich verbrauche ca 5.5 -6 Liter ... Ich tanke spätestens bei 150km da bin ich noch nicht in der Reserve hab also noch einen Puffer ... Ist ne scheiß Situation wenn du an einer Tankstelle landest und die dir Sagen das kein Benzin da ist weil irgendwer grade Streikt ... gut das die Nächste nur 500m weg und ich hab dann 11.5 Liter getankt :facepalm:

    3. Vielleicht doch je einen Tag mehr für die Tour planen ... lieber eine Übernachtung mehr und dafür 3 Kürzere Abschnitte... Schont Material und Fahrer ... und bei Staus / Baustellen ( Fahren mit Blasenschwäche ) kommt es nicht zu so großen Verzögerungen bei der Ankunftszeit ...

  • Hola,

    an solch einer Tour hätte ich Interesse.

    Habe nur jetzt schon Bedenken an der Zeitplanung.

    Bis Venedig in 2 Tagestouren? Ist mit zügigen Fahrern machbar, ab das Tempo bestimmt immer der Langsamste.

    Bin zwar auch schon die 850 km bis Zell am See an einem Tag gefahren (ohne Autobahn), ist aber sehr anstrengend.

    Plant lieber kürzere Tagestouren ein, dafür dann landschaftlich schöne Strecken, z. B. auch durch Österreich übers Timmelsjoch.

    Es ist auch zu bedenken, dass bei den Passstraßen nicht die Durchschnittsgeschwindigkeiten zu erzielen sind, wie auf deutschen Landstraßen. Um nicht arm zu werden, ist in der Schweiz auch die Geschwindigkeit genau zu beachten. 2 km/h mehr kosten über 100€.

    Gute Tipps für Unterkünfte finden man hier: Kurveneldorado

  • sehr ambitioniert, mit einer 300er eine tagesetappe von fast 600 km oder mehr ohne autobahn zu fahren. das schaffe ich mit meiner gemütlichen 500er gerade so. und am ende eines solchen tages bin ich dann ziemlich fertig.
    aber prima, lasst es euch nicht vermiesen und macht das abenteuer venedig.
    venedig ist toll, war ich auch schon mit dem atv (also habe auf dem camping übernachtet und bin mit dem zug rein)
    und den marcusplatz findet ihr sehr einfach. mmer den eispreisen entlang. da, wo es am teuersten ist, seid ihr richtig.

  • @Crash_Kid_Jan
    Schade, du würdest eigentlich super dazu passen. Trau deiner Maxxer mehr zu - wir haben sie ja fast zeitgleich und meine hat mich in den knapp 5 Monaten und über 7500 km noch nie im Stich gelassen... Intercom oder BT Freisprech finde ich super; letzteres habe ich und dank Roaming eh witzlos vom Preis her einfach ganze Zeit zu telefonieren. Allerdings bin ich damit auch so ziemlich allein in unserer Gruppe. Das bisherige verfahren klappte bisher allerdings relativ gut, dass wenn man seinen Hintermann verliert rechts auf den Standstreifen oder nähste Lücke fährt, sammelt und wartet und ggf. telefonsich versucht Kontakt aufzunehmen, wenn mehrere Minuten (Ampelzyklus & Co) nicht kommt und der schnellste dann zurück fährt. Ansonsten bei Anschluss durch Strecke velroren, gilt Treffen an der letzten Kreuzung wo man seinen Hintermann noch hatte. Über eine bessere Lösung würde ich mich auch freuen, allein mal zwischendurch was tratschen und witzeln... Nur an der Ampel kann auf längerer Strecke was öde werden.

    Zum Thema tanken habe ich es bisher auch auf spontanen Touren stets so gehalten, dass wir am Anfang einmal alle volltanken zusammen, da kommen wir mehr oder weniger fast alle in den gleichen Zyklus und tanken dann in der Tat alle 150km. Zumindest in .de tanke ich erst, wenn ich auf Reserve umstellen muss, bzw. fahr dann die Tankstelle an. Im Ausland werde ich mich allerdings auf ein gutes Tankstellennetz im Umkreis von max. stets 10km nicht verlassen.

    @Romebo
    Danke, das ist ein guter Tip, da von fast jedem der Tacho gut abweicht auf Grund der Umritzelungen

    @wuestenquad
    Ich kann hier leider nur die Maxxer beurteilen und bin mit anderen Maxxer Fahrern die ebenfalls teilnehmen daran, schon öfters auch 400km am Stück gefahren - solang man ohne Sozius fährt, macht es die Maxxer einem eigentlich sehr angenehm. Sitzposition ist prima, keine Rückenprobleme, man muss wenig mit ihr Kämpfen, der Geradeauslauf ist fantastisch. Fahrtechnisch war danach keiner bisher wirklich platt; eher froh endlich aus den Klamotten zu können, denn wir fahren in Vollmontur. Mit Sozius ist fahren schon nach 20km eine Qual!

    Keine der Maxxer bei uns fährt dabei unter echten 90km/h, sodass die angepeilten 80km/h auch ohne dauerhaften Vollgas vollzogen werden können.


    Aktuell sind wir allerdings tatsächlich nur 3 feste Maxxer Fahrer, ggf. noch jemand viertes mit einem Maxxer, wobei das Abhängig des Zeitraums wäre wg. der Kinder. Da meine Frau bis dahin sicherlich auch ein Quad hat, eher nochmal jemand - allerdings muss sie da erstmal gucken, ob sie sich das dann auch zutraut. Von Geschwindigkeiten und Distanzen kann ich aktuell nur aus unserer Gruppe sprechen, da sehe ich die 600km weiterhin auf den bisherigen Touren-Erfahrungen nicht kritisch.

  • Bei Motorradausflügen mit einer Gruppe hat sich bewährt, nur mit 50km/h zu rechnen. Dabei sind Motoräder auch nicht viel langsamer als Quads.

    Einzelfahrer sind oft etwas schneller als Gruppen (Pinkel- und Zigarettenpausen nicht synchron).
    Aber mehr als 60km/h habe ich auf meiner Stammstrecke noch nicht geschafft, trotz tlw. Benutzung von Kfz-Strassen (Ortsumgehungen usw.). Das lag nicht am Fahrzeug (Kymco 500er), sondern an den zahlreichen Ortsdurchfahrten und meiner Risikoscheu.

    Ganz schlimm ist das in der Schweiz, die besteht scheinbar aus lauter einzelnen Siedlungen. Die Toleranz ist 5km/h (sagte mir ein Gendarm), danach wird es schnell teuer. Autobahn in der Schweiz ab eingetragenen 80km/h. Seit Jahren kaufe ich mir immer die Vignette, ist schneller und billiger als einmal unachtsam an einem Radar vorbei ausrollen zu lassen.

    600km / 50km/h sind 12 Stunden.
    Natürlich machbar, aber dabei auch genußvoll? Bei schlechtem Wetter wohl eher eine Qual. Sowieso möchte ich auf Touren etwas sehen.
    Für eine Sozia ist das auch nichts, so lange unbeweglich hinten zu sitzen. Meine mault nach 200km.
    Wenn 1 Woche das Limit sind, würde ich spontan zu 2x3 Tagen fahren und 1 Tag in Venedig tendieren.
    Oder mehr Autobahn (z.B. bis zum Gotthard, dort natürlich über den Paß fahren)

  • Ich würd noch vor Italien tot vom Sitz rutschen, weia...
    ich drück Euch die Daumen, daß alles passt unds ne unvergeßliche Tour wird.
    Macht genug Videos, wir wollen alle auf Youtube teilnehmen! (Livestream?) :Hallo:

    "1984" wasn't supposed to be an instruction manual

  • Langstreckenerfahrungen hab' ich zwar per Quad keine, aber 2x um die 420 km am Stück reichen für die Erkenntnis, daß eine derartige Tagesstrecke nix ist, was man haben muß. Gerade auch dann, wenn man sich unterwegs noch das eine oder andere entlang der Strecke ansehen möchte. Und da sind "nur" 60 Minuten Fahrtunterbrechung schnell zusammen; passiert das ein paar Mal, ist der Tag weg, ohne das man weit gekommen ist.

    Wenn 1 Woche das Limit sind, würde ich spontan zu 2x3 Tagen fahren und 1 Tag in Venedig tendieren.

    Nur 1 Tag für Venedig? Für diese im Grunde doch geschichtsträchtige Stadt?

    Wo bliebe da die Relation, wenn nicht nur die Strecke ansehenswert sein soll, sondern auch der Zielort? Da würde ich gar nicht erst losfahren, bzw. mir ein Ziel suchen, was näher liegt.

  • Hallo m0ll0r,

    warum soll die Anfahrt durch die Schweiz gehen? Schweiz ist schön, hat auch schöne Pässe. Kenne "fast" alle Pässe der CH durch unsere Pässe-Fahrten mit Schweizer-Geländewagen-Kollegen, sind aber für Quads nicht alle gut zu fahren.

    Über Österreich ist meiner Meinung nach der Weg nach Venedig kürzer und man bleibt in der EU.

    Neben dem Aufwand des Geldwechsel sind in der Schweiz die Preise für Hotel und Verpflegung teuer
    als in D und A. (z.B. BigMac in D ca. 3,80 € in CH ca. 5,90 €)


    Einmal editiert, zuletzt von Romebo (3. September 2017 um 18:19)

  • Was mit dem Fahrrad fahrend zu schaffen ist, hier kenne ich auch fast alle Pässe der Schweiz, sollte mit dem Quad erst recht zu bewältigen sein.

    Wo steht, dass es nicht zu schaffen ist?......einfach mal lesen

    Das einige Pässe nicht den besten Straßenbelag haben, macht es mit dem Quad nicht immer Freude, dort zügig zu fahren.

    Mit den Fahrrad-Erfahrungen solltes Du in anderen Foren glänzen.

    Einmal editiert, zuletzt von Romebo (6. Februar 2018 um 08:27)