Meine Erfahrungen mit der Stels Guepard 850

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  • Meine Stels hatte ich 2020 als Vorführfahrzeug mit 5km auf dem Tacho gekauft. Stand wahrscheinlich schon einige Zeit beim Händler auf Halde und war mit den Kinderkrankheiten behaftet, die bei brandneuen Modellen abgestellt sind. Wichtig ist, dass der Service funktioniert.

    Das Potential und Spaßfaktor im Gelände sind enorm. Die paar Eigenheiten wie der Ausfall der Servolenkung für ein, zwei Sekunden (nach Kurzstrecken und somit nicht voller Batterieladung) oder das Hakeln des Schalthebels beim Wechsel zwischen "vorwärts" und "rückwärts" nehme ich so hin. Wenn da nicht nach Ablauf der Garantie noch größere Probleme auftauchen, würde ich nicht gegen was anderes tauschen wollen.

    Viele Grüße aus Sachsen Anhalt

  • Mit einer defekten Servolenkung wäre ich vorsicht,kann schnell ins Gegenverkehr gehen..Sowas darf nicht passieren!


    das hat nix mit Kleinkram zu tun,der Hersteller sollte dafür in Haft gehen.

    :thumbup:

    Extrem gefährlich und leichtsinnig.

    :(

    Allzeit gute Fahrt.:jump:

    Liebe das Leben, das du lebst. Lebe das Leben, das du liebst.

    DQF-Treffen 2022 :thumbup:

    DQF-Treffen 2023 :thumbup:

    DQF-Treffen 2024 :thumbup:

    Gruß Lothar

  • ralle186

    Ohne klugscheißerisch klingen zu wollen:

    Die Panzer haben hinten kein Differential, sondern ein stinknormales Verteilergetriebe. Damit hast du sozusagen auf der Hinterachse 2 permanent antreibende Hinterräder. Lediglich vorne hat der Panzer ein Differential, welches Du zuschalten und sperren sperren kannst. Wenn du in 2020 eine Panzer gekauft hast, der noch die alten Verteilergetriebeprobleme hat, dann hast du einen Händler, der sich vor der Übergabe an dich um nichts gekümmert hat.

    Ein defekter Simmering am Verteilergetriebe bedeutet, dass zu viel Druck im selben entstanden ist, weil dein Händler nicht die richtige, nachzurüstende Entlüftung vorher draufgebaut hat.

    Für eine zickende Servolenkung gibt es mehrere mögliche Ursachen: verschmutzter Geschwindigkeitssensor, ein bekannter Massefehler, Spannungsprobleme.

    Auch hier sind deinem Händler die Nachrüstungen bekannt und er hätte sie schon erledigen müssen.

    Ich würd meinem Händler mal auf die Füße treten, wieso er die Quadix Anleitung zum Panzer nicht ordentlich gelesen und die notwendigen Umbauarbeiten nicht durchgeführt hat. Wenn ich das so höre, gehe ich auch davon aus, dass er die Schrauben deiner Stoßdämpferaufnahmen auch nicht mit Schraubensicherung gesichert hat. Ich würd mal die Schrauben meiner Stoßdämpfer an deiner Stelle auf festen Sitz prüfen. Da hat es in der Vergangenheit schon böse Überraschungen gegeben...

    Ach ja, die Geschichte, dass der Ölaustritt am hinteren Verteilergetriebe mit den höheren Geschwindigkeiten in Deutschland zu tun hat, ist ein Märchen!!!

    Die Ursache liegt in einer Kleinigkeit in der Konstruktion im Inneren des Verteilergetriebes. Das haben die Russen mittlerweile abgestellt und auch Ölsorte und Füllmengen angepasst.

  • Wie schon so oft, sieht man mal wieder, das ein schlechter Händler für sehr viel verdruss sorgen kannX/ und das dann natürlich auf die Marke zurück fällt. Da können die Russen verbessern wie sie wollen, wenn der Händler dies nicht umsetzt !

  • Moin moin,

    nach etwas längerer Abstinenz hier im Forum bin ich auch mal wieder hier. Dieses Stels-Bashing geht mir manchmal echt auf die Ketten. Ich fahre ja seit Februar 2020 auf so ein Teil. Bislang sind etwas mehr als 2500km drauf. Ein Scheppern hatte ich auch mal, aber das kam vom Unterfahrschutz, der wurde bei bestimmten Drehzahlen in Schwingungen versetzt und schlug dann am Rahmen an. Ich hatte noch Rester von Armaflex zu liegen, die wurden in schmale Streifen geschnitten und zwischen Rahmen und UFS gepackt, damit war dann Ruhe im Schiff. Ich bin nach wie vor von der Stels begeistert.

    Bei der 2500'er Durchsicht wurde durch den Monteur eine Undichte an einem Simmering festgestellt. Diese wurde umgehend abgestellt in dem der SR getauscht wurde.

    Das Fahrverhalten der Stels ist teilweise gewöhnungsbedürftig, meine ist vom Fahrwerk sehr weich eingestellt. Kurvenräubern ist damit grenzwertig, dafür fliegt sie über Feldwege das es einfach nur eine Freude ist.

    LG Thomas

  • Bin am WE und heute gefahren, mir ist kein "Krach" aufgefallen.

    Auf den angehängten Bildern sehr ihr noch den Umbau mit Schneeschild und Arbeitsscheinwerfer (vorne und hinten). Die Ladeerhaltung habe ich für den Winter eingebaut, da ja das Schneeschild nicht wenig Strom zieht und der Panzer auch zuverlässig starten soll.

  • Hallo Leute!

    Nach meinen ersten ca. 150 km geb ich jetzt auch mal meinen Senf dazu:

    st das bei euch Stels Fahrern auch so oder habt ihr ein ruhiges sanftes Anfahren?

    Egal wie sachte ich Gas gebe beim Anfahren( egal ob vorwärts oder rückwärts), es ist nicht möglich das schlagen zu unterbinden. Und das ist immer wenn ich anhalte und wieder losfahren will.

    Wenn ich morgens aus der Garage fahre (rückwärts, Motor und Öl kalt) klackt es beim Gangeinlegen auch ein wenig. Die Geräusche, die ich bemerke, haben jedenfalls nichts mit dem hinteren Verteilergetriebe zu tun, sondern kommen irgendwie eher von der vorderen Antriebswelle. Die sollte ja eigentlich immer mitlaufen, oder? Der Vorderradantrieb wird im vorderen Getriebe zugeschaltet, oder? Hab mir das noch nicht so genau angesehen...

    Das ist jedenfalls ein Verhalten, das ich von meiner alten Möhre nicht kenne. Das muss ich unbedingt weiter beobachten.

    Wir sind uns aber einig, dass bei kaltem Öl und etwas unsensibler Anfahrt immer ein leichtes Klackgeräusch vom hinteren Verteilergetriebe des Panzers kommt, wenn der Kraftschluss erfolgt. das ist bei jedem Panzer den ich bisher kennengelernt habe so.

    Geräusche macht mein neuer Panzer unter der Fahrt eigentlich nur, wenn ich anfahre nachdem ich gebremst habe. Auch da kommt das Geräusch definitiv von vor dem Motor - nicht vom hinteren Getriebe.

    Ein leichtes Klacken bei Gangwechsel und Lastwechsel ist meiner Meinung nach normal.

  • Dieses Teil, soweit ich das mit der CVT geschnallt habe, hält wie ein Becher die Feder im CVT-Abtrieb und sorgt dafür, dass sich die Abtriebsscheibe (secondary) schnell wieder schließt und sozusagen auskuppelt, wenn man vom Gas geht (und sich die Antriebsscheibe (primary) öffnet bzw auseinandergeht).

    Dieses Ding ist doch fix übers Getriebe mit der Antriebswelle (und den Rädern) verbunden und sollte sich bewegen, sobald sich die Abtriebsscheibe bewegt und aufmacht (bzw. auseinandergeht), oder?...

    Die Abtriebsscheibe innen wird dadurch, dass sich der Riemen spannt, gegen die Federspannung in Richtung dieses "Bechers" bewegt.

    Dieser Becher wird von der Abtriebsscheibe innen über kleine Nasen mitgenommen, sobald die Abtriebsscheibe beginnt, sich zu öffnen und kann deshalb eigentlich nicht krachen...:/ Je höher die Drehzahl, desto weiter schiebt sich die innere Scheibe der Abtriebsscheibe gegen die Federspannung in Richtung dieses Bechers und die drei Zapfen verriegeln immer kraftschlüssiger... :/

    Das Ding sollte sich ja in Vorwärts- und Rückwärtsgang immer in die selbe Richtung drehen.

    Also ich denke, dass das Klacken beim Anfahren (egal ob H oder R) erst nach der CVT im Getriebe bzw beim Übergang von der Antriebswelle auf die Verteilergetriebe der Achsen auftritt, vielleicht haben auch die Wellengelenke zu viel Spiel...

    Aber ich lass mich wirklich gern belehren - falls ich das mit der CVT so was von überhaupt nicht kapiert habe... :_peace_2: