Was kann der Grund dafür sein, daß die Variomatik zwischen Anhalten und Losfahren nicht immer in den leichtesten Gang schaltet?

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  • Die neue Wandlereinheit ist wieder ausgebaut und durch die alte ersetzt; erneut gingen die Wandlerscheiben bei der neuen Wandlereinheit nicht vollständig zusammen.

    Diese neue Wandlereinheit ist möglicherweise eine der legendären "Montagsproduktionen"; das händische Auseinanderdrücken der Wandlerscheiben dieser neuen Wandlereinheit, (Wandlereinheit ausgebaut), führt zum hörbaren Quietschen, und, nein, (rein vorsorglich), von den Händen kommt das nicht.

    Aktuell KM 54.507

  • Dann ist sie trocken gelaufen. Da gehört Fett rein

    Schon klar; aber man sollte doch meinen, daß die, da neu, genauso lange durchhält, wie die, die vorher verbaut war und jetzt wieder montiert wurde?

    Beides sind originale Ersatzwandlereinheiten; die eine, jetzt wieder montierte, quietscht nicht, wurde noch nie nachgefettet und war ca. 15 tkm im Einsatz, die neue, also jene, die quietscht, war nicht mal 2,5 tkm im Einsatz.

  • Ich fette Neuteile immer ab bevor ich die einbaue. Wusste nicht das es Leute gibt die das nicht tun.

    An jene Lager der Wandlereinheit, die sich um die Achswelle drehen, kommt man ja auch heran, an den Rest so einfach nicht. Und ich wüsste auch nicht, daß der Vertragshändler ein neues Ersatzteil demontiert, um es vor dem Einbau vorsorglich nachfetten zu können.

    Die quietschende Wandlereinheit ist die neue Wandlereinheit, die gerade einmal ca. 2,5 tkm im Einsatz war; die vorherige, die jetzt wieder eingesetzt worden ist, war ca. 15 tkm im Einsatz und quietscht nicht.

    Das Quietschen wird nicht durch jene Lager der Wandlereinheit verursacht, die sich um die Achswelle drehen.

    Es ist jener Mechanismus, der bewirkt, daß sich die Wandlerscheiben zueinander bewegen können, der offenbar nicht richtig gefettet ist und an den kommt man so einfach nicht heran.

  • Evtl einen defekt in der Gegendruck Feder? Irgendetwas fest?

    Die betreffende Wandlereinheit X ist nur ausgebaut, noch nicht demontiert; außer dem Quietschen wurde noch nichts festgesetellt.

    Aber, die aktuell eingebaute Wandlereinheit Y, die auch vor der Wandlereinheit X eingebaut war, wird wohl eingebaut bleiben; im Vergleich zwischen diesen beiden Wandlereinheiten Y und X fährt das Fahrzeug mit Wandlereinheit Y auf Grund des Schaltverhaltens, weswegen eigentlich Wandlereinheit X beschafft wurde, die als neue Wandlereinheit dieses Schaltverhalten nicht hat, erheblich besser.

    Das Schaltverhalten bewirkt ab ca. 43 km/h ein kurzes Absenken der Drehzahl mit anschließendem Erholen dieser Drehzahl und das bei ca. 4-5 km/h mehr Geschwindigkeit.

    Dieses Schaltverhalten bewirkt auch eine Reduzierung dieses Gerüttels, das ab ca. 40 km/h verstärkt zu spüren und zu hören ist.

  • Mir erschließt sich zumindest, warum die neue Wandlereinheit X, also die, die wieder ausgebaut wurde, die Wandlerscheiben nach Motor-aus und Parkieren des Fahrzeuges nicht geschlossen hat.

    Diese Wandlereinheit wurde jetzt grob demontiert, also Kupplungseinheit 'runter und Gegendruckfeder 'runter.

    Die originale Wandlereinheit W, also die, die bei Kauf des Fahrzeuges verbaut war und durch Erstersatz Wandlereinheit Y ersetzt wurde, also jene, die jetzt wieder verbaut ist, wurde auf gleich Weise grob demontiert.

    Bei den Wandlerscheiben kann ich keinen Unterschied feststellen, beide sind leichtgängig zueinander dreh- wie verschiebbar.

    Die Gegendruckfeder der originalen Wandlereinheit W ist leicht über 131mm lang,
    die Gegendruckfeder der Ersatzwandlereinheit X ist 133mm lang.

    Aber
    - die Gegendruckfeder von X läßt sich leichter zusammendrücken als jene von W;
    - die Drehbarkeit der Gegendruckfeder von X in der dafür vorgesehenen Aufnahme der Wandlerscheibe X ist nicht wirklich gegeben, bei W schon;
    - die Drehbarkeit des oberen runden Teils, das in die Gegendruckfeder eingefügt wird, ist bei X nicht wirklich gegeben, bei W schon.

    Und, freilich, kann es nur jene Wandlerscheibe sein, die die Aufnahme für die Gegendruckfeder hat, die sich während der Fahrt zwecks "Gangwechsels" drehend verschiebt, da die andere Wandlerscheibe ja via Kupplung mit der Kupplungsglocke verbunden ist und sich nicht unabhängig davon drehen kann.

    An den Abschnitt, in der sich die Gegendruckfeder befindet, kommt man zwecks Nachfettens so einfach gar nicht heran.

    Das Thema ist für mich erst einmal abgeschlossen.

  • Noch ein Nachtrag:

    Bei intensivem Stop&Go scheint es nötig, die Wandlereinheit regelmäßig auseinanderzunehmen und auch die Befestigungspunkte der Kupplungsbeläge, Kupplungsfedern, etc., dezent nachzufetten und auch die kleinen runden Gummipuffer dabei nicht zu übersehen, die nur erreichbar sind, nachdem die Kupplungseinheit vom Rest der Wandlereinheit abgenommen wurde.

    Der übliche Riemenabrieb gelangt auch hier hin und könnte die Rückzugskraft der Kupplungsfedern beeinträchtigen; diese kleinen runden Gummipuffer verbinden die Kupplungsbacken mit der Trägerplatte der Kupplung zusätzlich zu den jeweiligen zentralen Aufnahmepunkten der Kupplungsbacken.

  • Mal ein Update:

    Die originale Gegendruckfeder als Ersatzteil hat eine Länge von 140mm, da wundert mich bei den hier verfügbaren Gegendruckfedern mit bis zu 134mm Länge nichts mehr; die sind schlicht zu schwach, waren u. U. nie für die MXU vorgesehen, da sie auch nicht die Farbgebung der 140mm Gegendruckfeder haben.