Rückfahrscheinwerfer nachträglich einbauen

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  • Guten Morgen zusammen,

    mit der Frage werde ich bestimmt belächelt. Doch es hat seinen Grund.

    Da ich mit meiner Biene öfters in der Stadt unterwegens bin und andere Verkehrtsteilnehmer beim zurücksetzten verwundert / teilweise erschrocken schauen

    (Obwohl nicht beim losfahren nach hinten schaue) , habe ich mich dazu entschlossen einen kleinen Rückfahrscheinwerfer anzubringen.

    Da ich nicht nur einen Arbeitsscheinwerfer anschrauben möchte, den ich dann zusätzlich manuell schalten muss, möchte ich ihn nach PKW Art an den Rückwärtsgang

    anschließen.

    Hat da jemand von euch Erfahungen? Wenn ja, kann er mir dann die entsprechenden Zeichnungen/Bilder wie man ihn anschließt zu kommen lassen.

    Mit danke im vorraus.

  • das brauch man nicht belächeln habe selber schon vor 7 Jahren an meiner Kymco und auch an meinen aktuellen Modellen CF 850 und CF 1000 einen Rückfahrscheinwerfer montiert ( ist aber ein mit E Zeichen zugelassener Arbeitsscheinwerfer )

    das mit dem Anschluss ist unter schiedlich möglich habe es auch schon über einen Endschalter am Schalthebel gesehen .

    ich selber habe das gang Signal abgegriffen was ein im Tacho sagt welcher gang eingelegt ist .

    bei meiner Kymco war es ein 3,3V+ Signal und bei der CF ein 12V- Signal beider habe ich jeweils über ein Wechselrelais geleitet und dann erst den Scheinwerfer angeschlossen

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    If it sounds sarcastic, don't take it seriously. And if it offends you, just don't listen to it~

    Two souls, one quad! :schnellweghier:

  • das brauch man nicht belächeln habe selber schon vor 7 Jahren an meiner Kymco und auch an meinen aktuellen Modellen CF 850 und CF 1000 einen Rückfahrscheinwerfer montiert ( ist aber ein mit E Zeichen zugelassener Arbeitsscheinwerfer )

    das mit dem Anschluss ist unter schiedlich möglich habe es auch schon über einen Endschalter am Schalthebel gesehen .

    ich selber habe das gang Signal abgegriffen was ein im Tacho sagt welcher gang eingelegt ist .

    bei meiner Kymco war es ein 3,3V+ Signal und bei der CF ein 12V- Signal beider habe ich jeweils über ein Wechselrelais geleitet und dann erst den Scheinwerfer angeschlossen

    Danke Dir Affteva ,

    wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast du jetzt eine TGB 1000.

    Wo hast du bei der Maschine das Signal abgegriffen?

    Danke schon mal im vorraus

  • Bei vielen Einspritz Fahrzeugen wird der R-Gang nicht nur im Tacho angezeigt sondern auch ein Masse Signal zum Steuergerät gemeldet.

    Wenn du den Scheinwerfer an der R- Gang Kontrolle anschließt (egal ob über Relais oder nicht) hast du wenn der R- Gang nicht eingelegt ist auf der Leitung wo eigentlich nur ein Masse Signal gemeldet wird plötzlich Plus anliegen! Nicht alle Steuergeräte können das ab. Das solltest du vorher abklären.

  • ich habe eine CF 1000 und keine TGB 1000

    das Wechselrelais leitet keine + Strom durch

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  • das Wechselrelais leitet keine + Strom durch

    Das musst du mir erklären.

    Du musst doch beim Relais die Spule ansteuern.

    Du brauchst also an der einen Seite der Spule Plus, zb 12v bei Zündung ein.

    Auf der anderen Seite der Spule benötigst du Masse, die bekommst du über der R-Gang Kontakt wenn der Gang eingelegt ist. Nur wenn Plus und Minus an der Relaisspule anliegen zieht das Relais an. Außerdem hängt an dem Masse Kontakt auch noch die ECU und die R-Gang Kontrolllampe im Tacho. Beide bekommen Masse wenn der R-Gang eingelegt ist. Du hast also ohne Rückfahrscheinwerfer auf dem Kabel zur ECU und Kontrolllampe entweder Masse bei eingelegtem R-Gang oder überhaupt kein Potential wenn der R-Gang nicht eingelegt ist.

    Hast du an dem R-Gang Kontakt zusätzlich eine Relaisspule angeklemmt, so bekommt bei eingelegtem Gang die Spule von der einen Seite Plus, zB über Zündung und von der anderen Seite Masse vom R-Gang Kontakt. Das Relais zieht an, der Scheinwerfer leuchtet und alle sind Glücklich.

    Jetzt kommt der Knackpunkt. Ist der R-Gang nicht eingelegt hast du auch keine Masse Potential auf dem R- Gang Kabel.

    Jetzt hast du aber auf der Plus Seite der Relaisspule immer noch 12v+ anliegen. Die fließen jetzt über die Spule rüber zur Masse Seite der Spule welche direkte Verbindung zur ECU hat. Du hast also jetzt am Pin der ECU 12V anliegen wo sonst nix wär. Manche ECUs sind gegen Plus auf dem Pin wo normal nur Minus oder gar kein Potential drauf ist immun und vertragen das.

    Ob das bei dem Fahrzeug auch so ist entzieht sich meiner Kenntnis. Es käm auf einen Versuch an, der im schlimmsten Fall sehr teuer werden kann.

    Ich wollte das nur zu bedenken geben.

  • das Wechselrelais ist mit einer Diode mit Durchlassrichtung ausgestattet die im Wechselrelais schon verbaut ist

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  • gute frage ich habe das teil bei meinem Elektrohändler das Vertrauens gekauft .

    ich muss mal morgen gucken ob ich noch die Verpackung habe .

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  • Richtig, aber das ist eine sogenannte Freilaufdiode die verhindert nicht das angesprochene Problem. Sie hat eine ganz andere Aufgabe die ich noch gar nicht angesprochen habe.

    Es ist ja nicht nur so, das die Bordspannung von 12v über die Relais Spule in die ECU gelangen und da Schaden anrichten kann.

    An einer Relais Spule entsteht beim Abschalten eine Induktionsspannung die etwas 10 bis 20 fach höher als die Bordspannung sein kann.

    Bei unserem 12V Netz also deutlich über 100V!!! Eine Freilauf Diode wie im Link verhindert lediglich die enorm hohe Spannungsspitze, denn die richtet in der Regel fürchterlichen Schaden an wenn diese in Elektronikteile gelangt.

    Wenn man schon den Scheinwerfer über den R-Gang Kontakt schalten will, dann gibt es bessere Lösungen.

    Damit ihr nicht gleich wieder schreibt das das mit der hohen Spannungsspitze totaler Quatsch ist und ich mir das aus den Fingern sauge guckst du hier.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzbeschaltung