Entwurf zu neuer Führerscheinrichtlinie

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  • Tempo 90 ist ebenso realitätsfremd und gefährlich wie Mofas und Leichtkrafträder die nur 25 bzw. 45 kmh fahren dürfen. Die sollten im Stadtverkehr mitschwimmen können.

    Viele Senioren lassen sich sowieso mehr oder weniger regelmäßig beim Arzt durchchecken, da wäre eine Fahrtauglichkeitsbescheinigung kein großer Mehraufwand - allerdings macht man sowas in Deutschland gern komplizierter als nötig. Man entwickelt z.B. ein teures Mautsystem während anderswo einfach eine Vignette reicht.

    Ablehnen würde ich eine regelmäßig wiederkehrende Fahrprüfung. Oft sind die Leute jahrzehntelang unfallfrei unterwegs obwohl sie nicht fahrschulmäßig fahren, braucht man da einen jungen Klugscheißer der einem das Fahrer beibringen will?

  • Hallo.

    Das sich da was in Bezug auf ältere PKW Fahrer was tun sollte ist glaube ich unumstritten.

    Bin selber 65 Jahre.

    -Ich würde es sinnvoll halten :

    -alle 2 Jahre eine ärztliche Untersuchung auf Fahrtüchtigkeit. Kann von der Krankenkasse finanziert werden. Haben ja dadurch auch Vorteile.

    - Alle 5 Jahre theoretische Unterrichtsstunden. Es verändert sich ja doch einiges immer wieder.

    - Alle 5 Jahre 1 oder 2 Fahrstunden mit Fahrlehrer der dem Fahrer dann Empfehlungen gibt.

    Und das alles mit spätestens 70 Jahren.

    Allzeit gute Fahrt.:jump:

    Liebe das Leben, das du lebst. Lebe das Leben, das du liebst.

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    Gruß Lothar

  • Das sich da was in Bezug auf ältere PKW Fahrer was tun sollte ist glaube ich unumstritten.

    Wieso ist das "unumstritten"? Der Hauptgrund für Unfälle sind zu dichtes Auffahren und Alkohol während der Fahrt; selbst dann, wenn Ältere im Falle des Unfalles ein höheres Verletzungsrisiko haben sollten, "produzieren" sie nicht die Mehrheit der Unfälle.

  • Wieso ist das "unumstritten"?

    Weil es ja wohl nicht richtig sein kann das man einen PKW im Straßenverkehr fahren kann und darf wenn man dazu eigentlich körperlich und geistig nicht mehr in der Lage ist.

    Dazu kommt das es immer mehr ältere Fahrer gibt.

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    Gruß Lothar

  • Weil es ja wohl nicht richtig sein kann das man einen PKW im Straßenverkehr fahren kann und darf wenn man dazu eigentlich körperlich und geistig nicht mehr in der Lage ist.

    :/ Wenn man diesen Gedanken konsequent verfolgt, müsste man dann nicht ALLE Kfz-Fahrer regelmäßig untersuchen? Der Gesundheitszustand kann sich auch bei jüngeren Leuten verschlechtern, die Tauglichkeit zum Führen von Kfz könnte auch durch regelmäßigen Alkohol- und Drogenkonsum eingeschränkt sein.

    Wieviel Unfälle werden von Senioren verursacht, wieviele aufgrund körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung und wieviel Unfälle hätte man durch Kontrollen der Fahrtauglichkeit verhindern können?

    Gerade im ländlichen Bereich fahren Senioren oft nur ein paar Kilometer zum Einkaufen oder zum Arzt, die Strecken sind ihnen schon lange bekannt, welchen Sinn macht es zu prüfen ob die noch wissen wie man den Brems- oder Anhalteweg ausrechnet? Warum sollte man eine theoretische Wiederholungsprüfung nur ab einem bestimmten Alter vorschreiben, viele Jüngere würden die auf Anhieb auch kein zweites mal bestehen.

    Wie bereits erwähnt, es muss auch entsprechendes Personal für diese Kontrollen vorhanden sein, das könnte man auf anderen Baustellen aber sinnvoller einsetzen.

    Man darf auch nicht vergessen, dass Assistenzsysteme das Fahren immer einfacher und sicherer machen.

  • Beispiel 1

    Ich habe das bei meinem ehemaligem Wohnsitz zweimal die Woche erleben dürfen.

    In dem Nachbarhaus war eine freikirchliche Gemeinde beheimatet. (Wir sagten dazu immer Betbrüder & Singschwestern)

    99% der o.g. Personen waren zwischen 80 und 100...

    Die Messe war immer Mittwochs Abends und Sonntags Nachmittags.

    Der eine Herr kam immer mit seinem A-Klasse Benz brauchte für circa 20m so 30min und hat dann eingeparkt.

    Er ging am Stock und wenn er ausstieg brauchte er zu Fuß so 15min für die 5m bis in das Haus.

    Ergo, er war also körperlich eingeschränkt und hätte durchaus so eine ärztliche Untersuchung gebrauchen können.

    Da das Haus im Outback liegt, kommt man da mit Öffis nicht hin. :thumbdown:

    Das ist nur eine Frage der Zeit bis da was passiert, denn an der Hofausfahrt ist Tempo 100 erlaubt. :sshock:

    Somit müssen die Senioren sich aus dem Stand in den mit Tempo 100 vorbeifahrenden Verkehr einfädeln. :36_19_1:

    Beispiel 2

    Meine Tante hat ihren Führerschein erst abgegeben (oder ist nicht mehr gefahren), nachdem sie vor der Haus-

    tür gegen ein Verkehrsschild gefahren ist. Das hätte auch eine Person sein können. Sie sah zum Schluss wohl

    auch nur noch sehr schlecht.

    Beispiel 3

    Meine Mutter fährt nicht mehr selbst, obwohl sie ihren Führerschein noch hat. Sie bekommt ab und zu Schmerz-

    attacken aus dem Rücken, die ins Bein und den Fuß runter laufen. Das ist so, als ob dir einer mit dem Messer in

    den Fuß sticht. Fährst du dann gerade mit dem Auto, na Halleluja....

    Aber sie hat sich eben nach dem Umzug umgestellt und fährt jetzt nur noch mit den Öffis oder eben Taxi.

    Ihr Auto haben wir ja auch schon verkauft. Besser ist das....

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  • luft800.jpg

    Das wird irgendwann für alle die da wohnen ein Problem, denn ohne FS läuft da nix.

    Ich habe mir den Mund fusselig geredet, dass wir (als ich noch verheiratet war) die Bude verkaufen und uns etwas anderes suchen.

    Aber nein, meine EX war da beratungsresistent und wollte und will da nicht weg.

    Jetzt nach dem Umzug habe ich die Haltestelle vom Bürgerbus direkt vor der Tür. Zu den Öffis sind es vielleicht 500m.

    Sollte ich mal den FS abgeben müssen, dann muss ich halt ohne weiter ATV/Quad fahren. :sl:

    Aber einkaufen könnte ich auch zu Fuß. :D

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  • Wieviel Unfälle werden von Senioren verursacht, wieviele aufgrund körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung und wieviel Unfälle hätte man durch Kontrollen der Fahrtauglichkeit verhindern können?

    Keine Ahnung. Sage du es mir.

    Warum sollte man eine theoretische Wiederholungsprüfung nur ab einem bestimmten Alter vorschreiben,

    Wer hat denn was von Wiederholungsprüfung gesagt?

    Gerade im ländlichen Bereich fahren Senioren oft nur ein paar Kilometer zum Einkaufen oder zum Arzt, die Strecken sind ihnen schon lange bekannt,

    Das garantiert noch keine Fahrtauglichkeit.

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    Gruß Lothar

  • Keine Ahnung. Sage du es mir.

    Wenn man etwas fordert sollte man die Forderung auch konkret begründen können. Es heißt immer, dass in Deutschland alles überreguliert sei, wenn man weitere den Bürger belastende Regulierungen fordert sollte man die Notwendigkeit belegen können.

    Wer hat denn was von Wiederholungsprüfung gesagt?

    - Alle 5 Jahre theoretische Unterrichtsstunden. Es verändert sich ja doch einiges immer wieder.

    Welchen Sinn soll es machen wenn man sich da nur hinsetzt und ein Nickerchen macht?

    Diese "Vorträge" sollen dann für alle Führerscheinbesitzer oder nur für Senioren verpflichtend sein?

    -Ich würde es sinnvoll halten :

    -alle 2 Jahre eine ärztliche Untersuchung auf Fahrtüchtigkeit. Kann von der Krankenkasse finanziert werden. Haben ja dadurch auch Vorteile.

    Glaubst du wirklich, dass die KK diese Untersuchung bezahlen würden? Kann ich mir nicht vorstellen.