Der Wolf in Deutschland: Rückkehr, Konflikte und Chancen

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  • Dann müssen die sich extrem dumm verhalten haben.

    Doch die streng geschützten Tiere werden auch illegal geschossen. Zu einer Verurteilung kam es noch nie

    Quelle: geo.de Stand: 24.07.2024

    Um Missverständnisse zu vermeiden, bei uns wird nicht wild durch die Gegend geballert und grundsätzlich werden Regeln auch beachtet...grundsätzlich heißt aber, dass es auch Ausnahmen geben kann. Tandus Verzicht auf den Schuss in der Nähe der Häuser zeigt ja auch, dass er vor dem Schuss das Gehirn einschaltet und kein Rambo ist.

    Wie ich schon schrieb : es gibt auch da schwarze Schafe. Leider.

    Der Großteil ist sich der Verantwortung bewusst und handelt auch danach.

    Es ist ja wie mit allen Dingen im Leben die der Mensch so macht, 95% halten sich an die Regeln und die letzten 5% machen allen das Leben schwer.

    Leider wird dann alles auf diese 5% bezogen denn anscheinend bleibt nur das negative hängen.

    Mir liegt es fern hier jemanden persönlich was in die Schuhe zu schieben.

  • In den Knast ging keiner, die Strafen befinden sich im fünfstelligen Bereich und der Jagdschein ist komplett weg.

    Doch die streng geschützten Tiere werden auch illegal geschossen. Zu einer Verurteilung kam es noch nie

    Nuja wenn man nen Wolfsgegner fragt, kommt man zu dem Schluß ,das der Mittellandkanal voller 24 Kalksteine mit Draht befestigten Wolfskadavern sein muß.

    Wenn man nen Wolfs Befürworter fragt müssen die Gerichte mittlerweile Überstunden machen weil soviele wegen töten eines Wolfes verurteil wurden,wenn nicht gar zu Gefängnis dann zumindest zu hohen Geldstrafen.in Katholischen Gebieten eventuell sogar Exkommunikation.

    Das ganze Läuft vermutlich unter dem Begriff "Urban Legend" oder die Tödliche Spinne in der Yucapalme

    Nö, bekommen sie nicht; in der Pressemitteilung der EU-Kommission ist u. a. zu lesen

    EU-Vorschlag zur Anpassung des Schutzstatus des Wolfs durch die Berner Konvention, der den Weg für mehr Flexibilität bei der Bewirtschaftung der Wolfspopulationen ebnet


    Ja sicher und bevor irgendwas in der Richtung passiert wird erst mal der WWF auf Europaebene klagen,wenn dann der Mist irgendwann mal bis auf Fauna Flora Habitat ebene runtergebrochen wird, dauert es mindestens 2 Jahre.Wenns dann weitergeht auf deutscher Ebene wird erst mal nen Arbeitskreis gegründet und Gutachter befragt und sollte es dann doch mal zu ner Entscheidung kommen wird wieder geklagt,von Bund undNabu.

    Die hälfte der Europäischen Staaten hat das (R)echt einfach geregelt,sie haben festgestellt das sie genug von den Viechern haben ,und sie darum keinen besonderen Schutzstatus brauchen. Schweden, Norwegen, Finnland, Frankreich,Rumänien ,Bulgarien,die baltischen Staaten und nochn paar andere Unterzeichner der Berner K. managen ihren Wolfbestand durch Abschuss,ist genauso wie man den Bestand an Wildschweinen und Rehwild reguliert,verursachen sie Schaden wird mehr abgeschossen.

  • Da wird wohl wieder vieles vermischt.

    Das Trinkwasser braucht lange Zeit um sich zu bilden aber es wird soviel mehr rausgeholt und verschwendet. Da helfen so ein paar Wölfe nie . Die müssten die Menschheit ausrotten damit sich die Erde erholen kann

    Vermischt wird gar nix, es wird nur zusammen betrachtet, was zusammen betrachtet gehört.

    Frage Dich doch mal, warum Wüste Wüste ist und es da weder Wälder, noch nennenswertes Grundwasser außerhalb von Oasen hat und sich diese Wüste nicht mal entlang des Äquatores befindet, also im Bereich der höchsten Sonneneinstrahlung, sondern daneben, und sich im Bereich der höchsten Sonneneinstrahlung, am Äquator, tropischer Regenwald befindet, der übrigens überwiegend aus Laubwald besteht und in dem es überwiegend kein Schalenwild hat, das sich erst im Bereich zwischen Regenwald und Wüste aufhält, der auch als Savanne bekannt ist, aus einem Bereich, in dem es möglicherwseise auf Grund des Schalenwildes zu kaum einem Nachwachsen des benachbarten Regenwaldes kommt?

    Damit Trinkwasser überhaupt vor Ort entstehen kann, braucht es Laubwald, jedenfalls auf Sandboden, denn der speichert selber keine Nässe.

    Hinweis:
    Der Begriff "Schalenwild" könnte weiter greifen, als es in Europa gebräuchlich ist, denn als Paarhufer und Pflanzenfresser gehören auch Antilope und Giraffe dazu.

    https://wildeswissen.de/2015/09/07/schalenwild/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Paarhufer

  • Frage Dich doch mal, warum Wüste Wüste ist und es da weder Wälder, noch nennenswertes Grundwasser außerhalb von Oasen hat ...

    Weil es da keine Wölfe gibt haben sich die Pflanzenfresser zu stark vermehrt und alle Laubbäume gefressen? :/

    Kann in Deutschland aber gar nicht passieren, wir haben doch gar nicht genug Sand für eine Wüste. :) ;)

    Die Wasserdiskussion ist an dieser Stelle fehl am Platze.

    Wir haben in Deutschland kein Wasserproblem, sh. #152.

    Laubwald wächst auch ohne Wolf, Verbiss ist kein Grund für fehlende Laubwälder.

  • Weil es da keine Wölfe gibt haben sich die Pflanzenfresser zu stark vermehrt und alle Laubbäume gefressen? :/

    In der benannten Region "Savanne" braucht es keine Wölfe, da es Löwen und Co. hat, also Großraubtiere, die durchaus das tun, was Wölfe hierzulande tun. (Mir ist klar, daß diese Aussage vergleichsweise grob ist).

    Kann in Deutschland aber gar nicht passieren, wir haben doch gar nicht genug Sand für eine Wüste. :) ;)

    Doch, ganz ernsthaft, das ist möglich; hier in Brandenburg hat es sogar mehrere sog. Binnendünen

    https://www.natur-brandenburg.de/themen/aktiv-i…e-waltersberge/

    https://www.natur-brandenburg.de/themen/routen-…-bei-jueterbog/

    Die Wasserdiskussion ist an dieser Stelle fehl am Platze.

    Wir haben in Deutschland kein Wasserproblem, sh. #152.

    Der Osten hat ein Wasserproblem und auch Baden-Württemberg

    Nochmal der Link zum Dürremonitor

    https://www.ufz.de/index.php?de=37937

    Pflanzenverfügbares Wasser mag zwar aktuell verfügbar sein, siehe grafische Darstellung rechts in der Website, aber Dürre im Boden ist es ebenso, siehe die 2 grafischen Darstellungen links und in der Mitte der Website.

    Und das trockener Sand durchaus keine Feuchtigkeit aufnimmt; siehe nachstehenden Artikel aus 2020

    https://www.scinexx.de/news/geowissen…serabweisender/

    Es braucht nun einmal den Gesamtblick auf jenen Kreislauf, auf Basis dessen Trinkwasser vor Ort überhaupt entsteht, bzw., verfügbar ist und da gehört die Betrachtung der Art des Bewuchses vor Ort genauso dazu, wie die im Bereich dieses Bewuchses lebende Tierwelt, die maßgeblichen Einfluß auf Art und Umfang des Bewuchses hat.

  • Ich zitiere mich mal selber und verweise auf die Aussagen des Umweltbundesamtes.

    Seit 1881 hat die mittlere jährliche Niederschlagsmenge in Deutschland um rund 8 Prozent zugenommen. Dabei verteilt sich dieser Anstieg nicht gleichmäßig auf die Jahreszeiten. Vielmehr sind insbesondere die Winter deutlich nasser geworden, während die Niederschläge im Sommer geringfügig zurückgegangen sind.

    Quelle: Umweltbundesamt

    Von allen 1291 Grundwasserkörpern verfehlen aktuell lediglich 62 GWK (4,8 Prozent) den guten mengenmäßigen Zustand.

    Quelle: Umweltbundesamt

    Für den mengenmäßig schlechten Zustand werden Salzwasserintrusionen und Bergbau als Gründe genannt, vom fehlenden Laubbaumbestand durch Verbiß steht da nix.

    Es kann hier aber dahinstehen wie es um unser Wasser bestellt ist und welchen Einfluss der Wildbestand darauf hat, bei Bedarf sollte es durch verstärkte Bejagung möglich sein regulierend einzugreifen, dafür braucht man keine Wölfe. Außerdem war hier bisher die Rede von der Begrenzung des Wolfsbestandes und nicht von der vollständigen Ausrottung. Die verbleibenden Wölfe würden weiterhin den Wildbestand reduzieren. Diese Wölfe hätten ausreichend große Reviere, könnten daher die Nähe zu Menschen und Haustieren meiden. Als Laie vermute ich, dass weniger Haus- bzw. Weidetiere gerissen werden wenn es weniger Wölfe gibt.

  • Um meine Hündin bräuchte ich mir keine Sorgen machen wenn da auf ein Wolf getroffen wird, die würde mit dem nachdem sie sich mal wieder peinlichst unterworfen hat nur spielen.

    DQF-Treffen :squad2: 2022

    DQF-Treffen :squad2: 2023

    DQF-Treffen :squad2: 2024

    DQF-Treffen :squad2: 2025

  • Es kann hier aber dahinstehen wie es um unser Wasser bestellt ist und welchen Einfluss der Wildbestand darauf hat, bei Bedarf sollte es durch verstärkte Bejagung möglich sein regulierend einzugreifen, dafür braucht man keine Wölfe. Außerdem war hier bisher die Rede von der Begrenzung des Wolfsbestandes und nicht von der vollständigen Ausrottung. Die verbleibenden Wölfe würden weiterhin den Wildbestand reduzieren. Diese Wölfe hätten ausreichend große Reviere, könnten daher die Nähe zu Menschen und Haustieren meiden. Als Laie vermute ich, dass weniger Haus- bzw. Weidetiere gerissen werden wenn es weniger Wölfe gibt.

    Als Jäger in Brandenburg (Randwolfgebiet) kann ich folgendes zur Theorie sagen....die Wölfe verhindern eher die Jagd und fressen deutlich weniger, als die Jäger abschießen. Rehwild wurde innerhalb der letzten 3 Jahre (Vermehrung der Wölfe hier) massiv nachtaktiv und damit kaum mehr bejagbar. Tagsüber sitzt es im Wald fest und frisst die Jungbäume. Ist also eher kontraproduktiv zum Waldbau, wenn es zu viele Wölfe hier gibt

    Mal unsere Strecke an Rehwild (Rehwild darf ja id.R nur tagsüber erlegt werden

    2020 = 102

    2021 = 97

    2022 = 94

    2023 = 81

    2024 = 62 (bs jetzt)


    Sahen wir früher tagsüber sehr große "Gruppen" von Rehen am Tag, sieht man heute kaum noch welche, obwohl sich sonst nichts geändert hat! Dafür sieht man jetzt in der Nacht die Rehe aktiv in der WBK


    https://www.pirsch.de/jagdwissen/wil…einflusst-34062

    https://www.sueddeutsche.de/wissen/jagdmin…40304-99-209773

    https://www.rbb24.de/panorama/beitr…inisterium.html

  • Sahen wir früher tagsüber sehr große "Gruppen" von Rehen am Tag, sieht man heute kaum noch welche, obwohl sich sonst nichts geändert hat! Dafür sieht man jetzt in der Nacht die Rehe aktiv in der WBK

    Das wiederum kann ich nicht bestätigen; beruflich bin ich in Dauernachtarbeit draussen unterwegs, ganzjährig, und auch zwischen Orten via Landstraße unterwegs; Rehe begegnen mir nachts schon lange nicht mehr, Wildschweine übrigens auch nicht.

    Wenn ich aber, was im Winter eher weniger vorkommt, privat tagsüber durchs Land fahre, sind Rehe auf so manchem Feld zu sehen.

    Freilich ist nicht ausgeschlossen, daß sich die Situation von Landkreis zu Landkreis etwas unterscheidet.

    Es gibt übrigens hier in Brandenburg wieder echte Wildkatzen, die man an ihrem buschigen schwarzgestreiften "Endteil" gut erkennt. Siehe auch den aktuellen Artikel, der bezahlfrei lesbar ist

    https://www.maz-online.de/brandenburg/ne…LEL4WMZG6U.html

    Übrigens, auch wenn es hier nicht Thema ist, kritischer als die Wiederansiedlung des Wolfes halte ich die des Braunbären; Übergriffe auf Menschen sind da bereits überliefert.

  • Um meine Hündin bräuchte ich mir keine Sorgen machen wenn da auf ein Wolf getroffen wird, die würde mit dem nachdem sie sich mal wieder peinlichst unterworfen hat nur spielen.

    Nuja da könnte sich son T-Shirt Spruch bewahrheiten,: death befor dishonor.

    Der Wolf hat da kein Problem deinen Hund zu "vernaschen"


    Achja zu den Problemen mit Wüste und co,bis vor rund 6000 Jahren war die Wüste Sahara eher ne wüste Sarah,sie war davor nen paar Tausend Jahre grün.

    Und wenn man den wissenschaftlichen Berechnungen glauben schenken will,wechselte die Sahara in den letzten 8 Millionen Jahren ca.230 von grün auf Wüste und zurück.

    Hier in Nordeuropa haben wir glück das uns der Golfstrom den Ar..wärmt und für genug Wolken/Regen sorgt.

    Deutschland ist eine Kulturlandschaft,nix Waldbaden im Urwald.Überall wo in Landschaftsbezeichnungen das Wort Heide drinsteckt, war mieser Boden, nutzbar nur für Weidetierhaltung .

    Im ganzen Harzgebiet wird seit ca 2 Tausend Jahre Bergbau betrieben.Dazu wurde der ursprüngliche Wald mehr als einmal Abgeholzt und wieder bepflanzt,um Holz für den Bergbau und die Verhüttung zu haben.Andere Mittelgebirgsregionen oder das Ruhrgebiet hatten ebenfalls großen Holzbedarf,es gab Hutewälder für die Schweine -Eichelmast.Es wurden Schiffseichenwälder angepflanzt und künstlich gekrümmt für Schiffsspanten.Hier in Europa wächst nicht wirklich mehr ein natürlicher Wald.

  • Der Wolf hat da kein Problem deinen Hund zu "vernaschen"

    Wenn der Wolf den Begriff "vernaschen" immer als "Fressen" verstehen würde, gäbe es keine Wolf-Hund-Hybride; ein Problem besteht also eher, wenn ein Wolfsrüde auf einen Hunderüden trifft?

    sie war davor nen paar Tausend Jahre grün.

    Dann läßt sich doch mal die Frage stellen, warum sie heute nicht mehr grün ist?

    Hier in Nordeuropa haben wir glück das uns der Golfstrom den Ar..wärmt und für genug Wolken/Regen sorgt.

    Noch; es besteht offenbar das Risiko, daß sich der Golfstrom abschwächt.

    https://www.scinexx.de/news/geowissen…0-jahren-nicht/

    https://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/neue…lnder-golfstrom

    Hier in Europa wächst nicht wirklich mehr ein natürlicher Wald.

    Ist leider richtig, was Du schreibst; im Grunde ist das heutzutage fast überwiegend reiner Kulturwald. Hierzu hat es auch eine Übersicht der Unionsebene.

    https://www.europarl.europa.eu/factsheets/de/…-und-die-walder

    Nach dieser Übersicht sind, auf die darin genannten 27 Mitgliedsländer bezogen, ca. 39% der Gesamtfläche Wald. Ob das für die Zukunft noch ausreicht?

  • Wenn der Wolf den Begriff "vernaschen" immer als "Fressen" verstehen würde, gäbe es keine Wolf-Hund-Hybride; ein Problem besteht also eher, wenn ein Wolfsrüde auf einen Hunderüden trifft?

    Nein, das wäre nur möglich wenn die Hündin gerade läufig ist und ihre Stehtage hat. Ansonsten frißt er die genau so!