Sicherheitsrelevante Probleme mit Outlander G3 XTP

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  • Hallo Leute

    Mein Name ist Thomas. Fahre seit 2011 ATV und fast ausschließlich im Gelände (Tagebau).

    Früher Kawasaki KVF750, danach nur noch 1000er G2 Outlander und jetzt eine 2025er G3 1000 (was eine scheiß Karre)

    Kennt Jemand zufällig die folgenden Probleme oder ein davon?

    Situation 1:

    Ich fahre ein lange, sandige Böschung hoch und komme nicht hoch bzw. fahre mich schrägstehend im Sand fest. Alle Räder drehen durch und graben sich ein. Das ATV kommt nur über das einlegen des Rückwärtsgangs wieder rückwärts runter. Nun gehe ich vom Gas und die Räder drehen, teilweise MEHRERE SEKUNDEN weiter. In diesem Fall muss ich die Bremse betätigen und dadurch den Motor bremsen!! In dieser Situation packt die Bremse leider erstmal nicht. Der Bremsdruck baut sich erst langsam auf.

    Diese Situation ist zwar schon gefährlich, aber noch nicht so schlimm wie die Situation die ich nun schildere.

    Situation 2:

    Ich fahre eine Böschung hoch und merke das ich nicht "hochkomme", verhindere daraufhin ein Eingraben der Räder. Die Räder drehen also durch, graben sich aber nicht ein. Nun möchte das Fahrzeug logischerweise wieder von alleine rückwärts den Berg runter. Um kontrolliert rückwärts runter zu kommen bremse ich stark und leider die ersten 10 Meter rückwärts ins Leere.... der Bremsdruck baut sich erst spät auf.

    Die nächste Situation hat mich sehr gefährdet...

    Situation 3:

    Ich fahre mit Schwung und "Vollgas" einen kleinen Sandberg hinauf und beabsichtige erstmal auf dem Berg stehen zu bleiben um zu schauen, ob und wie weit es hinter dem Berg runter geht bzw. ob ich überhaupt runter komme.

    Dann passiert Folgendes: Der Motor hängt am Gas und die Bremswirkung ist gleich null. Das Fahrzeug fährt von alleine über die Kuppe auf der ich eigentlich anhalten wollte und den mir unbekannten Berg herunter! Zum Glück war der Berg für mich fahrbar und es ist Nichts passiert.

    Situation 4 hätte mich letzte Woche beinahe meinen Motor gekostet.

    Meine erste "Wasserdurchfahrt" (für eine G2 garnicht erwähnenswert) endete damit, das der Motor einfach ausging.

    Eine 40A Sicherung ist durchgebrannt als der Kühlerventilator im Wasser anging. Der Widerstand war höchstwahrscheinlich einfach zu hoch.

    Da es sich um meine erste Wasserdurchfahrt handelte, ließ ich die Outlander langsam ins Wasser rollen. Die Felgen waren bis zur Oberkante im Wasser... also eigentlich kein Problem.

    Das Wasser war auch nicht tief. Vor mir sind zwei G2 Outlander durchgefahren.

    Wir mussten das ATV rückwärts mit einer Winde rausziehen.

    Wäre das Wasser 5cm tiefer gewesen, hätte es den Motor über den Auspuff geflutet..... einfach ärgerlich.

    Kann mir Jemand was dazu sagen? Hat Jemand ähnliche Probleme?

    Dem Händler und BRP sind die genannten Probleme natürlich unbekannt.

    Ich persönlich tippe auf einen Fehler in der Kommunikation zwischen dem ABS und dem elektronischen Gas.

    Würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    Liebe Grüße


    THOMAS


    Die Böschungen sind teilweise über 50 Meter lang.

  • Achso.... weitere Schäden nach lediglich 1400 Kilometern im Acker:

    Alle Verkleidungsteile sind defekt, eine Antriebswelle war schon gebrochen. Ölverbrauch bisher ca. 1,5 Liter.

    G3... nie wieder ;)

  • michaelrodx 22. Oktober 2025 um 19:51

    Hat das Label Sonstiges hinzugefügt.
  • Boar, das ist echt mal heftig.

    Das kann ja so nicht bleiben, ich würde die Karre dem Händler hinstellen und er soll sich kümmern. Schließlich hast du Garantie.

    Das man Berg hoch teilweise kein Bremsdruck hat, kenne ich vom E-Bike. Da lag es daran, das zu wenig Bremsflüssigkeit in dem System war. Muss bei dir aber nicht der fall sein.

    Drücke dir die Daumen das hier jemand ist der weiß was es ist. Allzeit gute Fahrt.

  • Erinnert mich an einen Fall in meiner damaligen Firma . Ein Kunde holte zum Wochenende einen nagel neuen Cadillac ab , Montags stand er mit hoch rotem Kopf am Serviceschalter und behauptete , dass das Fahrzeug an der Ampel automatisch Gas gibt , obwohl die Bremse betätigt wurde . Das Fahrzeug wurde überprüft , ein Fehler war auf Anhieb nicht zu erkennen . Letztendlich stellte sich heraus , dass die Masse für Motor und Getriebe über nur einen Motorbock erfolgte . Dieser Motorbock hatte im Innern merkwürdigerweise starke Korrosion , von außen nicht zu erkennen und immer wenn es regnete , änderte sich der Widerstand . Die Steuergeräte spielten verrückt , Ströme flossen mit 5,6 V oder 5,9 V ect. Die Kiste hat ja vermutlich ABS , sprich es werden permanent Drehzahlen verglichen und Drücke verändert , falls die Steuergeräte ebenfalls durch unterschiedliche Spannungen aktiviert werden , wäre natürlich ein Massefehler ebenfalls fatal .

  • Die Probleme tauchen nur bei durchdrehenden Rädern auf bzw. nach dem Durchdrehen der Räder unter Last. Das "muss" irgendwie an der Korrespondenz zwischen den Steuergeräten liegen.

  • Die Probleme tauchen nur bei durchdrehenden Rädern auf bzw. nach dem Durchdrehen der Räder unter Last. Das "muss" irgendwie an der Korrespondenz zwischen den Steuergeräten liegen.

    die Drehzahl vom Motor wird so gesteuert das der Drehzahlabfall so langsam geht das der Riemen immer im Eingriff ist und nicht ins flattern kommt wenn plötzlich der Antrieb von hinten kommt und die vordere Vario schon auf Leerlaufdrehzahl gehen würde. Das System haben aber auch schon G2-Modelle mit E-Gas

  • Ein Beitrag hat mich auf eine Idee gebracht... Werde die Karre in Kürze mal mit dem Stapler hochheben und dann mal schauen wie sich das Problem bei frei durchdrehenden Rädern verhält!! Unabhängig von Allem ist die Outlander auf G2 Rahmen das robustere Fahrzeug.

  • Ein Beitrag hat mich auf eine Idee gebracht... Werde die Karre in Kürze mal mit dem Stapler hochheben und dann mal schauen wie sich das Problem bei frei durchdrehenden Rädern verhält!! Unabhängig von Allem ist die Outlander auf G2 Rahmen das robustere Fahrzeug.

    da braucht die dann fast eine halbe Minute bis die Räder stehen.

  • Die Räder können von mir aus 2 Minuten ausrollen. Mir geht es darum zu testen ob die Elektronik von alleine weiter Gas gibt obwohl der Handgashebel unbestätigt ist.

  • Egal ob die Mängel deinem Händler oder BRP bekannt sind, hast du mal erwogen vom Kauf zurückzutreten und das Premiumprodukt des Premiumherstellers zurückzugeben oder privat zu verkaufen? Wobei du beim Privatverkauf die dir bekannten Mängel angeben müsstest.