Thema: Glättungskondensator

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  • 'N Abend,

    es hat ja inzwischen mehrere Themen bzw. Beiträge, in denen ein Glättungskondensator benannt wird; wäre es da nicht hilfreich, das mal zentral zusammenzufassen und ein Thema daraus zu gestalten, in dem es nur um diesen Glättungskondensator geht?

    Wie und wo wird der genau dazwischengeschalten bzw. wie angeschlossen?

    Welche Kapazität muß der mindestens haben und welche Überspannung bzw. welcher Überstrom kann damit realistisch bewältigt werden?

    Beim Motorradzubehörhandel habe ich heute vor Ort bspw. einen "Electronic Protector 12V" erhalten; leider aber ohne klaren Hinweis, wie der angeschlossen wird. Es ist nicht zu erkennen, wo an diesem Teil mit 2 Kabeln plus und minus ist; einer kleinen Zeichnung kann man zwar entnehmen, daß es eine Verbindung zwischen den Plus- und Minus-Polen einer Batterie herstellen soll; beide Kabel sind aber schwarz.

    Und bei der Batterie steht Schwarz für den Minuspol; welches schwarze Kabel kommt nun an den Pluspol?

    Ich persönlich empfinde es als weniger optimal, wenn die an einem Batteriepol verwendeten Farben gemixt werden.

    mfg
    wauhoo

  • Glättungskondensator

    Ist dir bekannt wofür so ein Kondensator überhaupt ist?

    Soweit mir bekannt, soll der nach einem Gleichrichter die noch nicht perfekte Gleichspannung herbeizaubern, also die Reste der Wechselspannung glätten.

    Warum sollte ich sowas bei einer Batterie aus der nunmal nur Gleichspannung kommt verwenden?

    Guggst du:

    Ein Glättungskondensator, auch Sieb- oder Ladekondensator genannt, ist ein

    Bauteil in Netzteilen, das hinter einem Gleichrichter geschaltet wird, um die pulsierende, gleichgerichtete Spannung zu glätten, indem er Spannungsspitzen auflädt und die Lücken füllt, wenn die Spannung abfällt, wodurch eine stabilere Gleichspannung für Verbraucher entsteht, die als Puffer fungiert. Er wird parallel zur Last geschaltet und verringert die Restwelligkeit (Brummspannung) der Spannung, wobei eine größere Kapazität die Glättung verbessert.

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  • Was der genau bei unseren Fahrzeugen bewirkt hab ich hier vor einiger Zeit beschrieben.

    TQ-11
    20. Juni 2019 um 14:20
  • In dem Teil steckt meist ein Varistor, der kann keine Energie speichern. Er kann nur eine zu hohe Spannundsspitze kurzschließen.

    Beispiel:

    Hast du ein Relais verbaut (zum Beispiel für Licht) so entsteht beim abschalten an der Spule eine Spannungsspitze die etwa 20 mal so hoch sein kann wie die Betriebsspannung. Bei uns also über 200V. Ist im Relais nicht gleich eine entsprechende Schutzeinrichtung verbaut, so kann das Teil diese sehr kurze und Leistungsschwache Spannungsspitze durch kurzschließen verhindern. Auch einige andere Pannungsspitzen kann das Teil vernichten.

    Strom aufnehmen und abgeben wie man es bei unserem Fall benötigt kann das Teil nicht.

    https://www.google.com/search?q=Varis…sclient=gws-wiz

  • Schaden tut der nicht, aber zum glätten taugt der halt leider auch nicht.:(

    Danke für die Info; selbst der Mitarbeiter des Motorradzubehörhändlers bekam nicht heraus, was das Teil alles kann bzw. nicht kann.

    Wie ist es eigentlich, wenn man mehrere Kondensatoren zusammenschaltet?

    Hab' hier 4 a 25V, 3300µF und 2 a 16V, 2200µF herumzuliegen, weitesgehend noch unbenutzt; lassen sich diese so zusammenschalten, daß es für die Zwecke dieses Themas ausreicht?