Der Wolf in Deutschland: Rückkehr, Konflikte und Chancen

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  • Ist ja witzig wie es hier mittlerweile um die Veränderung der Flora in den Erdzeitaltern geht und so gar nicht mehr um die Titelgebende Ausgangsfrage.

  • Ist ja witzig wie es hier mittlerweile um die Veränderung der Flora in den Erdzeitaltern geht und so gar nicht mehr um die Titelgebende Ausgangsfrage.

    Im System der Natur, dessen Teil wir alle sind, hängen alle einzelnen Kreisläufe miteinander zusammen; da kann es kaum genügen, nur den Einzelaspekt "Wolf" zu diskutieren.

    Der Schutz des Wolfes ist kein Selbstzweck.

    Es bleibt jeder Region unbenommen, nachhaltige Maßnahmen zum Schutz der natürlichen trinkwasserbildenden Ressourcen zu realisieren.

    Es wird wohl keiner je in Frage stellen wollen, daß ohne Trinkwasser alles nichts ist?

    Nachstehend noch ein paar neuere und ältere Links betreffs des Verbisses von Laubwald durch Schalenwild betreffs der eigenen und anderer Regionen

    Aus Deutschland:
    https://www.wald.de/forstwirtschaf…verbisschaeden/

    https://www.frankenpost.de/inhalt.kulmbac…bba69d7cdf.html

    https://www.welt.de/print-welt/art…baeumen-an.html

    https://forst.brandenburg.de/lfb/de/ueber-uns/landeskompetenzzentrum-lfe/wildschaeden-erfassen-und-vorbeugen/#

    Aus der Schweiz:
    https://www.waldwissen.net/de/waldwirtsch…ten-unter-druck

    Ist also keine Erfindung von mir, und der Wolf dient der natürlichen Regulierung des Schalenwildes zwecks Stabilisierung des natürlichen wie trinkwasserbildungsbegünstigenden Bewuchses mit Laubwald.

    Und das Laubwald zur Trinkwasserbildung, bzw. -stabilisierung beiträgt, mehr als Nadelwald, siehe

    https://vsr-gewaesserschutz.de/grundwasserschutz/wald

    https://www.bund-nrw.de/publikationen/…ald-und-wasser/

    Aus der Schweiz:
    (offizielle Seite eies Forstamtes, darin die Antwort zu Frage 1 am unteren Teil der Webseite)
    https://sentiersdeleau.ch/de/sentiers/see-rundweg/wald-trinkwasser/#

  • Ist ja witzig wie es hier mittlerweile um die Veränderung der Flora in den Erdzeitaltern geht und so gar nicht mehr um die Titelgebende Ausgangsfrage.

    Ist so typisch für "woke und grüne" Diskussionen. Wenn einem die Argumente zur Sache ausgehen, sucht man "Nebenkriegsschauplätze" und schweift gerne ab!

    Ist ja witzig wie es hier mittlerweile um die Veränderung der Flora in den Erdzeitaltern geht und so gar nicht mehr um die Titelgebende Ausgangsfrage.

    Der Schutz des Wolfes ist kein Selbstzweck.

    Doch ist es...ein selbstzweck der grünen Wolfskuschler! Dicht beseideltes Land und Wolf passt nicht zusammen

    Im System der Natur, dessen Teil wir alle sind, hängen alle einzelnen Kreisläufe miteinander zusammen; da kann es kaum genügen, nur den Einzelaspekt "Wolf" zu diskutieren.

    Da gebe ich dir für den 1. Teil absolut Recht

    Nachstehend noch ein paar neuere und ältere Links betreffs des Verbisses von Laubwald durch Schalenwild betreffs der eigenen und anderer Regionen

    Dafür reguliert ja der Jäger in Deutschland das Schalenwild viel besser und zielgerichteter als der Wolf. Der wolf wird in einem dichtbesiedelten Land viel mehr Nutzvieh reißen, als selbst zu jagen. Denn es ist viel einfacher zu bekommen! Dazu vermehrt sich der Wolf, durch das Überangebot an Futter, extrem und muss entsprechend reduziert werden.

    Der Jäger dagegen reduziert das Schalenwild sachkundig und passend! Zu viel wölfe machen das "Wild" scheu und treiben es erstrecht in die Wälder

    Ist also keine Erfindung von mir, und der Wolf dient der natürlichen Regulierung des Schalenwildes zwecks Stabilisierung des natürlichen wie trinkwasserbildungsbegünstigenden Bewuchses mit Laubwald.

    Doch es ist eine erfindung der Wolflsobby, denn erstens machen die Wölfe das Wild scheu. Zweitens reißen sie deutlich mehr das leicht zu erreichende Nutzvieh und driitens gefährden sie den Menschen durch unkontrollierte Vermehrung.

    Den Wald können wir gut alleine schützen, wenn der Waldbauer das will

    Und das Laubwald zur Trinkwasserbildung, bzw. -stabilisierung beiträgt, mehr als Nadelwald, siehe

    Ja, aber nach dem Krieg wurde halt massiv auf schnellwachsende Nadelbäume gesetzt...man erkennt aber heute, dass dieses falsch ist


    Ich bin Jäger und Waldbesitzer 8)8)8)

  • Ja, aber nach dem Krieg wurde halt massiv auf schnellwachsende Nadelbäume gesetzt...man erkennt aber heute, dass dieses falsch ist

    Deswegen hat es ja auch mehr oder minder forciert den sog. Waldumbau; nur bringt das nichts, wenn nachwachsende Laubbäume zum guten Teil von Schalenwild angeknabbert, bzw., weggeknabbert wird.

    Hinter dem schon benannten Link zum Forst Brandenburg sind weiterführend einzelne Übersichten für die einzelnen Landkreise zu finden und darin wiederum für die einzelnen Forstreviere, leider offenbar nicht aktueller als 2020. Die Darstellungen je Forstrevier sind in Farbe; mit Rot gekennzeichnete Areale haben über 30% Verbiss -> das ist zu viel. Geht so auch aus Zeichenerklärung hervor.

    https://forst.brandenburg.de/lfb/de/ueber-uns/landeskompetenzzentrum-lfe/wildschaeden-erfassen-und-vorbeugen/ergebnisse-der-inventur-verbiss-und-schaele-2020/#

    Und darfst Du Dich dann gerne fragen, woran das dann liegt; wegzuleugnen ist es jedenfalls nicht.

  • Deswegen hat es ja auch mehr oder minder forciert den sog. Waldumbau; nur bringt das nichts, wenn nachwachsende Laubbäume zum guten Teil von Schalenwild angeknabbert, bzw., weggeknabbert wird.

    Die Verbissschäden im Staatsforst haben ja meist spezielle Ursachen

    1. wenig Verbissschutz durch Zäune oder Kunststoffummantelungen an Jungbäumen

    2. Rotwildzucht für Trophäenjäger, die dem Staatsforst viel Abschussgebühren bringen

    3. kaum genug Äsungsflächen im Wald, weil man überall Bäumer pflanzt


    Wenn ich junge Laubbäume anflanze, dann schütze ich die Anflanzungen entweder durch Zaun (größere Flächen) oder Kunststoffrohre (Verbissschutz) https://www.grube.de/forst/forstsch…/verbissschutz/


    dazu lege ich Wildäcker an und habe unter 10% Verlust! Auch ohne Wolf

  • Noch vergessen!

    Der Staatsforst und seine Förster haben schon immer dem Rehwild die Schuld für den schlechten Wald gegeben. Auf der anderen Seite erfolgt kaum eine Bejagung, bis auf ein paar Drückjagden im Winter, die dann wieder Geld bringen!

    Man wollte das Rotwild nicht beunruhigen, um entsprechende Trophäenträger zu züchten, die man dann entsprechend verkaufen oder "Ruhmbringend" an Lokalpolitiker abgeben kann!

    Es sind halt Beamte und der Wald gehört nicht ihnen! Der private Waldbesitzer macht das ganz anders und jahd entsprechend oder sucht die passenden Jäger dafür.

    Aber wir schweifen ab...der Wolf schützt den Wald jedenfalls nicht

  • Dann läßt sich doch mal die Frage stellen, warum sie heute nicht mehr grün ist?

    Und beantworten indem man nur verstehen muss das es der ganz normale Wandel der Erde ist.

    In dem Fall weil das Wasser sich an den Polen bindet.

    Es wird in ca. 3.000 Jahren abgeschmolzen sein und der Meeresspiegel um die 40m höher liegen.

    In weiteren 15.000 Jahren wird der Meeresspiegel dann über 60m tiefer als heute liegen weil das geschmolzene Wasser wieder in Eis gebunden ist.

    Das ist der ganz normale Wahnsinn den die Erde so durch macht.

    Dabei verändern sich natürlich auch Ströme und begünstigen dann immer wieder andere Landstriche.

    DQF-Treffen :squad2: 2022

    DQF-Treffen :squad2: 2023

    DQF-Treffen :squad2: 2024

    DQF-Treffen :squad2: 2025

  • Vor ca.200 Jahren wurde Bär und Luchs aus der Deutschen Nahrungskette entfernt,vor 100 Jahren der Wolf...

    Dafür haben wir vor Sylt die Pazifische Auster,in der Elbe die Chinesische Wollhandkrabbe,in Berlin den Amerikanischen Flußkrebs,als Bonus gibs den Waschbär und den Marderhund,der Goldschakal ist auch schon auf den Weg nach Norden.Die Asiatische Hornisse sorgt für Spass bei den Imkern,der Japankäfer ist nen kleiner Fresssack,das graue Amerikanische Eichhörnchen nähert sich von Italien und in England hats die roten Hörnchen schon gut aufgemischt,die Kastanienminiermotte ist auch ne Zuwanderung.

    Und zu diesem ganzen Ungeziefer holen wir uns auch noch den Wolf,weil der wird ja hier in der Natur gebraucht,welche Natur ?? Wozu ?? der Mensch hat diesen Job als Toppredator recht gut gemacht.

    In England macht der Mensch diese Art Job schon seid dem Mittelalter,und hatte genug Eichen um als Weltreich die Meere zu beherrschen.

  • Es sind halt Beamte und der Wald gehört nicht ihnen! Der private Waldbesitzer macht das ganz anders und jahd entsprechend oder sucht die passenden Jäger dafür.

    Nur ganz kurz da in diesem Thread OT, ich habe öfter von privaten Waldbesitzer spöttisch gehört, dass der Staatsforst unwirtschaftlich bewirtschaftet wird, die Privaten haben höhere Erträge mit Nadelholz und Weihnachtsbäumen erzielt...dann kam erst Kyrill, später der Borkenkäfer, da war das Gejammer groß.

    Hier wird mal wieder von einer Wolfsbegegnung in der Nähe einer Wohnsiedlung berichtet, da sind den Betroffenen Statistiken, Verbiss, Grundwasser usw. egal, die haben Angst - kann ich verstehen und sind dadurch im täglichen Leben eingeschränkt.

    Herdenschutzmaßnahmen werden ausschließlich für Schaf-, Ziegen- und Gehegewildhalter nach Antrag bei der Landwirtschaftskammer NRW gefördert und zu 100 % finanziert, wenn die Tiere in ausgewiesenen Förderkulissen und angrenzenden Pufferzonen gehalten werden.

    Schutzmaßnahmen für sonstige Weidetiere werden nicht gefördert und sind somit "Privatvergnügen" der Halter.