Fahrverhalten Quad und umkippen

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  • Hallo zusammen,

    was mich im Zusammenhang mit dem Quad/ATV fahren immer ein wenig "abschreckt" ist das Thema "umkippen" z.b. beim Kurven fahren. Ist das wirklich so extrem ? Gibt es Quads/ATvs die weniger "anfällig" sind ? Kann man da was dagegen tun ? Also ich meine außer vernünftig fahren und richtig in die Kurven fahren z.B. die Spurverbreiterungen verwenden ? Ich suche derzeit ein Quad/ATV ausschließlich für die Straße. Es wäre super wenn ihr mir das ein wenig erklären könntet. Aber wenn es geht ein wenig nicht so technisch...weil ich keinen Plan habe von dem allem. Wäre super nett..

    Grüße und Danke
    tomcop

  • Um das mit wenigen Worten zu sagen.
    Du brauchst ein Quad was möglichst breit und tief ist, ein schmales "Hochbeiniges" neigt natürlich viel eher zum umkippen.
    Da du nur Straße fahren willst, solltest du dich nach einer "Supermoto" umsehen. Die sind von Hause aus schon tiefer und breiter, somit sparst du dir nachträgliches verbreitern oder tiefer legen. Das geht gewöhnlich ganz schön in`s Geld.

  • Hallole

    Supermoto ? Was bedeutet das ? Sind das Quads die auch für größere Menschen geeignet sind ? Bin ca. 192 cm. groß. Ich dachte ein ATV sei für meine geeigneter. Aber wie gesagt ich habe keine Ahnung...

    Grüße
    tomcop

  • Supermoto oder Sumo bezeichnet "sportliche" Quads die optisch auf Rennmaschine machen. Damit werden leider auch schwachmotorisierte Quads bezeichnet, die durch irgendwelche Gimmicks auf dicke Hose machen.
    Generell sind tieferliegende und Fahrzeuge mit breiterem Radstand "kippsicherer. Aber einem umkippen geht immer ein Fahrfehler voraus. Das sind bei sportlichen Quads unangepasste Geschwindigkeiten und bei ATVs Fahrfehler im Gelände.
    Es wundert mich aber immer wieder, wie selten Quads "umfallen"; wenn ein Quad (besonders die "kleinen" mit Starrachse auf der Hinterachse) ein oder zwei Beinchen hebt sieht das zwar etwas spektakulär aus, beunruhigt aber ausschließlich den voreingenommenen Nichtquadfahrer.
    Motorräder sind da viel gefählicher: die fahren ja meistens auf 2 Rädern und fallen hin und wieder sogar im Stand um :.pfeifer: .

    Hank

  • Moin :Hallo:
    Ich kann die Adly Hurricane 320 Supermoto empfehlen die ist einigermaßen tief und breit mit Variomatik. Mich schleppt sie gut durch die Gegend (112kg). Höchstgeschwindigkeit liegt bei ~95kmh. Zum Thema Umkippen kann ich nur sagen : immer in die Kurve legen, die Geschwindigkeit nicht unterschätzen und alles ist gut. Mit 'nem Mopped kippt man doch scheller um oder rutscht in Kurven weg (besonders in Ländlicher Gegend bei Maisernte oder in der Güllezeit)

    LG Maddin

  • habs jetzt erst gesehen, diesen fred.

    wenn ein atv einzelradaufhängung hat, gehts schon etwas gemütlicher um die kurve.
    und wenn hinten noch ein differential verbaut ist (wie meine cectek) sind die kurvengeschwindigkeiten höher, bis das teil zu kippen anfängt.
    ich hatte auch mal ein strassenfahrwerk probeweise verbaut, dass die karre ein klein wenig tiefer gemacht hat (macht natürlich beim atv keinen wirklichen sinn). damit ging es auf der landstrasse richtig flott durch die kurven und die reinlegerei des körpers beschränkte sich auf ein minimum!
    es wird in den nächsten jahren immer mehr atvs und quads mit diff geben. dafür sorgen schon die europäischen gesetze.

  • Ich frage mich gerade: Was ändert ein Differenzial und / oder eine Einzelradaufhängung im Vergleich zu einer durchgehenden Starrachse am Zusammenspiel von unverändertem Schwerpunkt, unveränderter Aufstandsfläche und Fahrwerksgeometrie am Außenrad und unveränderter Querbeschleunigung (bei gegebenen Radius und Geschwindigkeit) ?
    Also, auf die Kippneigung bezogen!

    Griaßle !

  • @'hikker
    Dann fahr doch zuerst mal eine TGB Blade 325 mit Starrachse, ohne Hinterachsdifferential und Straßenreifen und direkt
    danach eine CFMOTO CForce 450 mit Einzelradaufhängung hinten und Stollenreifen. :/

    Ergebnis: die Blade fährt sich in Kurven (für mich damals als Anfänger) extrem kippelig, ich habe die Blade zuerst fast um
    jede Kurve getragen! :thumbdown: Der Geradeauslauf war so gut wie nicht vorhanden :whistling:
    Die CForce hingegen fährt zuerst grundsätzlich mal nur (Achtung Ironie!) geradeaus, um damit bei langsamen Tempo um
    die Kurve zu fahren muss man schon mitarbeiten. Bei höherem Tempo auf der Landstraße macht das Kurvenfahren einfach
    nur Spaß, ich gehe zwar noch bei engeren Kurven immer mit, das ist aber nicht immer erforderlich. :thumbup:

    @tomcop
    Lies meine Berichte unter Erlebnisse "Die erste Ausfahrt eines Anfängers" da habe ich ein wenig zusammengetragen.
    Habe mittlerweile 1600KM auf der Uhr und die Saison 2017 fängt gerade erst an :sl:

    Viele Grüße von ATVROOKIE :Hallo:

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  • Also ich bin beide Techniken Probe gefahren und habe bei Kurven keinen Unterschied gemerkt was das mitneigen angeht.
    Fliehkraft bleib ja Fliehkraft.
    Das sich das Fahrverhalten stark unterscheidet ist klare Sache und ganz andere Sache.
    Mit Differential muss man sich bei entsprechendem Tempo auch neigen, allerdings nur um nicht runter zu fallen.
    Finde der Vorteil mit Starrachse ist beim Gewicht verlagern das ich mit dem kurveninneren Hinterrad deutlich mehr Gripp erzeugen kann oder eben mit dem äußeren. Je nachdem ob ich durch die Kurve fahren möchte oder praktisch auf der Stelle drehen.
    Man hat mit Übung einfach ein paar mehr Möglichkeiten, Grade wenn die Vorderräder Mal nicht "verfügbar" sind :D